ITK-Branche bisher von Finanzkrise verschont

23.10.2008 – Derzeit ist der deutsche ITK-Markt kaum von Folgen der Finanzkrise betroffen. Auch zukünftig rechnet nur eine Minderheit mit Negativauswirkungen.

Derzeit ist der deutsche ITK-Markt kaum von Folgen der Finanzkrise betroffen. Auch zukünftig rechnet nur eine Minderheit mit Negativauswirkungen.

Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes spüren 86 Prozent der deutschen IT-Unternehmen keine direkte Beeinflussung ihres Geschäfts durch die Finanzkrise. Nur 13 Prozent der befragten Firmen geben an, weniger umzusetzen oder weniger neue Aufträge zu bekommen als erwartet. Allenfalls für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2009 herrscht eine gewisse Unklarheit. Zwar erwartet die Mehrheit von 60 Prozent der Firmen auch in den kommenden Monaten keine negativen Auswirkungen der Finanzkrise, immerhin 39 Prozent rechnen jedoch in diesem Zeitraum mit schwächeren Umsätzen als vor der Krise angenommen.

Bisher präsentiere sich der deutsche Hightech-Markt weitgehend stabil, urteilt BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Auch in Bezug auf die zukünftige Finanzierungssituation der Betriebe herrscht mehrheitlich Optimismus. So ist eine deutliche Mehrheit von fast 60 Prozent zuversichtlich, dass sich die Finanzierungskonditionen in den kommenden Monaten allen Schwierigkeiten in der Finanzwirtschaft zum Trotz nicht verschlechtern werden. Lediglich rund ein Drittel der Befragten befürchtet eine in Zukunft restriktivere Kreditvergabe. Diese Haltung spräche für ein gesundes Selbstvertrauen der IT-Unternehmen, sagte Scheer weiter.

 


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