Wer war wann wie lange da?

24.10.2005 – Man sollte wissen, was Besucher während eines Besuchs auf der Website machen – Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen hochpreisigen und kostengünstigen Analysetools.

Man sollte wissen, was Besucher während eines Besuchs auf der Website machen – Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen hochpreisigen und kostengünstigen Analysetools.

Wenn Firmen und Unternehmen über die Besucher ihrer Websites Bescheid wissen wollen, greifen sie häufig zu Traffic- oder Logfile-Analysen, die man unter den Begriffen Web-Controlling oder Web Analytics führt. Diese Werkzeuge haben sich zunehmend zu einem zentralen Baustein bei der Steuerung und Kontrolle kommerzieller Online-Angebote entwickelt, meint die Beratungsagentur . In ihrem „Einkaufsführer Web Analytics“ untersucht sie 74 Produkte und bietet einen Überblick zu auf dem Markt verfügbaren Angeboten. Schließlich ist für die Marketing- und Vertriebsabteilungen die Kalkulation von geschäftsrelevanten Kennzahlen wie Konversionsraten, Click-Through-Rates oder Eindringtiefen mittlerweilse zentral.

Besonders der amerikanische Markt zeigt großen Appetit auf Web-Controlling-Systeme. Nach Schätzungen der Marktforscher Forrester und Jupiter, die Ideal Observer zitiert, beläuft sich der Umsatz der Web-Analytics-Anbieter in diesem Jahr weltweit auf rund 300 Millionen US-Dollar und soll bis 2010 auf eine Milliarde US-Dollar anwachsen. 73 Prozent des gesamten Umsatz-Volumens entfalle allein auf den amerikanischen Markt. Deutsche Anbieter finden sich eher im mittleren Bereich, da sie hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit und Attraktivität der Oberflächen in der Mehrzahl noch deutlich hinter der angelsächsischen Konkurrenz zurücklägen.

Bei einem Grossteil der Lösungen würden Datenerfassung, -verwaltung und -analysen vom Anbieter bewältigt; im High-Level- und Mid-Level-Bereich seien das 87 Prozent und im Low-Level-Bereich 22 Prozent. Die Unternehmen sparten so Administrations- und Hardware-Aufwände. Durchgesetzt haben sich, außer bei den Low-Level-Angeboten, die Client-seitigen Datensammlungen mittels Page-Tags (100 Prozent im High-Level-Bereich und 86,5 Prozent im Mid-Level-Bereich). Reine Logfile-Analysen, also die Auswertung Server-seitiger Daten, finde sich fast nur bei kostengünstigen Anbietern. Problematisch war in der jüngsten Vergangenheit auch das Misstrauen der Internet-Nutzer gegenüber Cookies von Drittanbietern. Deren regelmäßiges Löschen oder Blockieren führte dann zu Neuzählungen der Besucher und verzerrte so die Analysen. Inzwischen bieten aber alle High-End-Lösungen Unterstützung durch 1st-Party-Cookies, 23 Prozent sind es im
Mid-Level-Bereich.

 


10.10.2005 – Netz schiebt Geschäfte an

06.10.2005 – Suchmaschinen-Optimierung in der Praxis: Vier entscheidende Faktoren für gute Suchmaschinen-Rankings

27.09.2005 – Online-Werbung – jung und alt

08.09.2005 – Intelligentes Web-Controlling – mehr als nur Besucher zählen

06.09.2005 – Auf den Punkt formuliert


Mehr Infos zum Thema ‚Websites‘


Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen