24.10.2008 – Um kritische Firmendaten wirkungsvoll zu schützen, sollten sich Unternehmen nicht allein auf IT-Sicherheit fokussieren. Bedrohungen kommen nämlich häufig ganz reel durch die Eingangstür.
Um kritische Firmendaten wirkungsvoll zu schützen, sollten sich Unternehmen nicht allein auf IT-Sicherheit fokussieren. Bedrohungen kommen nämlich häufig ganz reel durch die Eingangstür.
Viele deutsche Unternehmen haben offenbar Nachholbedarf in Sachen umfassende Informationssicherheit. So schreibt nur jedes zweite Unternehmen eine permanente Beaufsichtigung externer Besucher vor, in jedem vierten Unternehmen können sich betriebsfremde Personen sogar zeitweise völlig unbeaufsichtigt bewegen. Drei Viertel aller Unternehmen verzichten zudem drauf, Besuchern eine Ausweispflicht aufzuerlegen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) durchgeführte Studie.
Auch die Dokumentation von Sicherheitsfällen lässt vielerorts zu wünschen übrig. So halten über 45 Prozent der Unternehmen Vorfälle gar nicht fest, EDV-Probleme erfasst gar nur jeder fünfte Betrieb. Lediglich ein Viertel der Befragten gab an, alle sicherheitsrelevanten Ereignisse zu erfassen. Die Studie mache deutlich, dass Unternehmen IT-Sicherheit ernst nehmen, äußert sich Projektleiter Andreas Duscha vom E-Commerce-Center (ECC) Handel. Da jedoch der Eindringling häufig einfach durch die Tür käme, würden viele Unternehmen durch diese Konzentration Kriminellen unbewusst Tür und Tor öffnen. Ein vollständiger Berichtsband mit allen Studienergebnissen steht auf den Seiten des ECC Handel zum zur Verfügung.
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