25.10.2005 – In Europa verbreitert sich die Basis für Anwendungen mit Radio-Frequency-Identification. Die Zukunft verspricht zunehmend leistungsfähigere Lösungen auf hohen Frequenzen.
In Europa verbreitert sich die Basis für Anwendungen mit Radio-Frequency-Identification. Die Zukunft verspricht zunehmend leistungsfähigere Lösungen auf hohen Frequenzen.
Bei den europäischen Anbieter von RFID-Lösungen findet ein bemerkenswerter Umbruch des wirtschaftlichen Fokus statt. Bis vor einem Jahr zielten laut einer Studie von die meisten europäischen Anbieter analog zu Nordamerika hauptsächlich auf offene Supply-Chain-Anwendungen um im Einzelhandel hohe Volumen an Transpondern (Tags) und Sende-Empfangs-Einheiten (Readers) abzusetzen. Mittlerweile haben viele Anbieter ihren Fokus erweitert und beginnen andere Marktsegmente zu adressieren. So werden beispielsweise auf den Gebieten der Logistik, der Luftfahrt, des Gesundheitswesens und der pharmazeutischen Industrie viele neue Anwendungsmöglichkeiten erdacht und an deren Entwicklung gearbeitet.
Ein wichtiger Grund dafür ist die Änderung der EU-Bestimmungen im Jahr 2004. Seitdem sind Transponder mit sehr hohen Frequenzen (Ultra-High-Frequency, UHF) in Europa erlaubt. Hierdurch wurden weitaus leistungsfähigere Anwendungen denkbar, da die Lesereichweite von vormals weniger als einem Meter viele denkbare Einsatzmöglichkeiten beschränkt hatte. Allerdings sei der Markt für RFID mit sehr hoher Frequenz noch immer in einem sehr frühen Stadium, kommentiert Paul Stam de Jonge von LogicaCMG, die Entwicklung. Er prognostiziert jedoch eine wachsende Zahl von Implementierungen in großem Umfang für die nächsten zwölf Monaten.
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