26.10.2005 – Die Dresdner Frauenkirche steht wieder in alter, neuer Pracht. Gleichzeitig wird ein wichtiges Geheimnis ihrer Wiedererbauung gelüftet: die zugrunde liegende 3D-Software.
Die Dresdner Frauenkirche steht wieder in alter, neuer Pracht. Gleichzeitig wird ein wichtiges Geheimnis ihrer Wiedererbauung gelüftet: die zugrunde liegende 3D-Software.
Wer noch vor der offiziellen Einweihung der langjährig restaurierten Dresdner Frauenkirche einen Blick in ihr Inneres werfen will, kann das mit einer speziellen Software und dem passenden Abspielprogramm tun, die beide kostenlos von als Download zur Verfügung gestellt werden. Der virtuelle Rundgang am heimischen PC führt durch den barocken Innenraum mit den fünf halbkreisförmig angeordneten Emporen, die auf die Kanzel, den Altar und die Orgel ausgerichtet sind. Dabei werden Pfeiler, Statuen, Bilder und auch die Orgel detailgetreu wiedergegeben, von letzterer ist sogar jede einzelne Taste zu sehen.
Ermöglicht wird die Einsicht durch die Product-Lifecycle-Management (PLM)-Anwendung CATIA, die seit vielen Jahren bei komplexen Produktentwicklungen wie beispielsweise bei Autos, Flugzeugen, Schiffen oder architektonisch anspruchsvolleren Gebäuden zum Einsatz kommt. Mit der Software, so ein beteiligter Architekt, konnte man die filigranen Gewölbekonstruktionen, raffinierten Raumdurchdringungen und mehrfach gekrümmten Flächen exakt in drei Dimensionen darstellen und aufeinander abstimmen. Basis für die Rekonstruktion seien dabei private Fotos aus der Vorkriegszeit, Augenzeugenberichte, sowie digitale Bilder der zerstörten Frauenkirche und alte Bauzeichnungen aus dem 18. Jahrhundert gewesen. Die Visualisierungen sollten zudem auch auf Investitionsebene der Frauenkirche zugute kommen, da anhand der dreidimensionalen Simulation ein realistisches Bild von der zukünftigen Frauenkirche vorlag und so eine fundierte geldliche Entscheidung getroffen werden konnte.
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