Vermarktungsmodell MySpace

04.11.2008 – Über das Online-Portal MySpace möchte MTV neue Wege der Kommerzialisierung beschreiten. Anstatt die Verbreitung geschützter Videos innerhalb der Community zu verhindern, will der Fernsehsender nun an deren Vermarktung teilhaben.

Über das Online-Portal MySpace möchte MTV neue Wege der Kommerzialisierung beschreiten. Anstatt die Verbreitung geschützter Videos innerhalb der Community zu verhindern, will der Fernsehsender nun an deren Vermarktung teilhaben.

Bisher wurden illegal ins Internet gestellte Videos mit geschützten Inhalten in der Regel rigoros gelöscht. Diese Zeiten könnten bald vorüber sein: Der Musik-Fernsehsender MTV und die Online-Community MySpace testen gemeinsam ein neues Vermarktungsmodell von Online-Videos, das anstatt einer Entfernung der Videoclips, das Einblenden von Werbung vorsieht. Ermöglichen soll dies ein System des Entwicklers , das über einen Abgleich des eingestellten Videomaterials mit einer umfassenden Datenbank deren Herkunft ermitteln soll.

Laut den Entwicklern orientiert sich das System bei der Identifizierung der Dateien dabei nicht an veränderbaren Eigenschaften wie Beschreibung, Titel oder Schlagwörtern, sondern werte stattdessen das Audio- und Videomaterial direkt aus, um Manipulationsmöglichkeiten einzudämmen. Daraufhin wird dem entsprechenden Video eine Werbeeinblendung sowie Hinweise auf Originalquelle und gegebenenfalls Kaufmöglichkeiten hinzugefügt. So erhofft sich der Musiksender als Rechteinhaber neben den Werbeeinnahmen auch zusätzliche Transaktionserlöse durch die Anzeigen.

 


15.10.2008 – Buchhandel und eCommerce

10.10.2008 – YouTube öffnet sich dem eCommerce

09.10.2008 – Top-Marketing-Tools des eCommerce

08.09.2008 – Online-Inhalte auf Spielkonsolen

25.07.2008 – Werbe-Videos kostenlos in eShops integrieren


Mehr Infos zum Thema ‚eCommerce‘


Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen