05.11.2008 – Im Gegensatz zur Meinung vieler Firmenchefs wirkt sich die innerbetriebliche Nutzung von Web 2.0-Anwendungen nicht negativ auf Produktivität und Geschäft aus. Es ergeben sich sogar gleich mehrere Positiveffekte.
Im Gegensatz zur Meinung vieler Firmenchefs wirkt sich die innerbetriebliche Nutzung von Web 2.0-Anwendungen nicht negativ auf Produktivität und Geschäft aus. Es ergeben sich sogar gleich mehrere Positiveffekte.
Eine Analyse des Service-Providers hat herausgefunden, dass Geschäftsführer gut daran tun, innerhalb ihrer Betriebe die Nutzung sozialer Netzwerke zu erlauben, ja sogar zu fördern. Denn den Ergebnissen zufolge wirkt sich die Anwendung sozialer Medien nicht nur positiv auf die Innovativität und Zusammenarbeit der Angestellten aus, sondern erhöht zudem auch entgegen anders lautender Vorurteile die Arbeitsproduktivität.
Dennoch raten die Autoren Unternehmern dazu, gewisse Richtlinien anzusetzen, um die Verfolgung arbeitsfremder Zwecke und unangebrachtes Benehmen einzuschränken. Komplette Sperrungen von Diensten wie Facebook und YouTube seien schwer durchsetzbar und praktisch kaum möglich, vielmehr sollten Firmen versuchen, Zeitbeschränkungen für die Online-Unterhaltungsangebote einuführen, äußert sich Autor Peter Bradwell.
Kluge Unternehmer hätten bereits erkannt, dass bei Angestellten private und geschäftliche Nutzung von Web 2.0-Anwendungen untrennbar miteinander verbunden seien und daher das Einräumen größerer Freiheiten und Flexibilität letztendlich auch zu einem besseren und stabileren Geschäftsablauf führe. Restriktionen dagegen verhinderten den Zugang zu einer ganzen Welt potenziell nützlicher Kontakte, denn gerade weil in sozialen Netzwerken die Grenze zwischen privaten und geschäftlichen Kontakten verschwimmt, könnten sich hier auch zwanglos harmonische Beziehungen zu Partnern und Kunden entwickeln.
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