06.11.2007 – Um Transportbedingungen ganz genau zu messen, setzt ein Projekt auf fühlende Tags. Der Clou: So kann genau bestimmt werden, wer für beschädigte Ware verantwortlich ist.
Um Transportbedingungen ganz genau zu messen, setzt ein Projekt auf fühlende Tags. Der Clou: So kann genau bestimmt werden, wer für beschädigte Ware verantwortlich ist.
Mit RFID lässt sich in der Logistik nicht zwangsläufig alles lückenlos überwachen. Bisher ist es zwar möglich, vor Diebstahl und Plagiaten zu schützen, aber was die Transportbedingungen angeht, zeigen sich herkömmliche RFID-Chips machtlos. So kommen beispielsweise Autokomponenten verrostet in der Fabrik oder gekühlte Medikamente verdorben beim Großhändler an. Für die Geschädigten wird es dann schwierig den Schuldigen oder den Fehler in der Transportkette zu finden – oftmals ist das auch unmöglich.
Einen Ausweg aus dieser Situation möchte das Verbundprojekt TRACK erproben und umsetzen. Unter der Regie des IPM in Freiburg entwickeln sechs Industrieunternehmen kostengünstige und standardisierte Funketiketten mit Sensorfunktion für die Frachtüberwachung. Die Sensoren haben den Vorteil, dass sie die Konditionen, unter denen Waren transportiert werden, erfassen können.
Erste Hardware-Prototypen umfassen Feuchte-, und Temperatursensoren, sowie Licht- und Beschleunigungssensoren, die feststellen können, ob Container geöffnet oder zu stark erschüttert wurden. Eine integrierte Uhr erfasst den Zeitpunkt jeder Messung, wodurch der Empfänger im Falle einer Reklamation nachvollziehen kann, wann und wo der Schaden aufgetreten ist und wer der Verursacher war. Erste Praxistests sind nach eigenen Angaben für das kommende Jahr geplant.
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