Werbung vor dem Gespräch

07.11.2007 – Die Firma Jajah geht mit einem Jingle an den Start, der das Freizeichen ersetzen soll. Und rechnet dadurch mit einer Veränderung des Werbemarktes für Telefonie.

Die Firma Jajah geht mit einem Jingle an den Start, der das Freizeichen ersetzen soll. Und rechnet dadurch mit einer Veränderung des Werbemarktes für Telefonie.

Die etwas andere Art telefonischer Werbung kommt nun von der Firma . Die möchte die üblichen Freizeichen beim Anrufen durch kurzen Werbe-Jingles ersetzen, die etwa zehn bis 15 Sekunden dauern. Akzeptiert der Kunde diese Einblendungen, erhält er für jeden Jingle Guthaben zugeschrieben. Drei Vorteile sieht Jajah dabei in seiner Geschäftsidee: Erstens stimme der Verbraucher selber dem Modell zu und könne die Menge der Werbung dosieren. Zweitens konzentriere sich der Verbraucher auf die Werbung. Und drittens verbinde er mit der Werbung ein positives Erlebnis, da er direkten Nutzen aus der Werbung in Form kostenfreier Telefonminuten ziehe. Diejenigen, die vom PC aus telefonieren, bekommen dann Banner auf dem Bildschirm eingeblendet. Diejenigen User, die den Service mobil nutzen, können zusätzlich eine SMS mit einem Aktionsaufruf zugestellt bekommen.

Werbetreibende können ihre Zielgruppe für die Jingles nach Kriterien wie der Stadt oder der Region, dem Alter, dem Geschlecht, dem Familienstand, der ethnischen Zugehörigkeit, der Muttersprache, der Ausbildung, dem Beruf, der finanzielle Situation, der Zusammensetzung des Haushaltes, den Hobbies und Freizeitaktivitäten, aber auch Gleichgesinnten-Gruppen wie beispielsweise MySpace oder Facebook und nicht zuletzt dem Telefonierverhalten bestimmen. Zur Vermarktung der Werbeplattform arbeitet Jajah mit Oridian zusammen, einem privaten Werbenetzwerk.

 


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