12.11.2002 – Ein David ist in den Ring gestiegen: Mit einem Banner-freien Service will man einen Teil der 93 Millionen registrierten Nutzer von Yahoo weglocken.
Ein David ist in den Ring gestiegen: Mit einem Banner-freien Service will man einen Teil der 93 Millionen registrierten Nutzer von Yahoo weglocken.
Weder traditionelle Banner noch Flash-Animationen und auch keine "Homepage-takeover"-Werbung soll die Nutzer bei belästigen: Schnörkellos und vor allen Dingen schnell will man den Nutzern Services bieten, die bei Yahoo mittlerweile zum Teil kostenpflichtig sind. Neben der Abwesenheit von Bannern setzt der Service dabei auf eine einfache, aber rigide Privacy-Policy, die den Schutz der persönlichen Daten garantiert und ihren Verkauf ausschließt. Auch soll der Zugang zu anderen Anbietern von Funktionen wie eMail, Portfolio oder Terminkalender einfach möglich sein. Und schließlich soll die Integration der Suche von Google den Service attraktiver als Goliath Yahoo machen.
Finanziert werden muss die ganze Sache natürlich dennoch: Bezahlte Einträge (‚Pay-for-Placement‘) sollen die entsprechenden Mittel in die Kasse spülen. Bei Yahoo zeigt man sich derweil gelassen. Eine einfach werbefreie Website mache noch keinen Sinn für die Nutzer, insbesondere wenn weder die Technologie dem Stand der Dinge entspreche, noch ein grundlegendes Verständnis der Konsumenten zum Tragen käme, so der lapidare Kommentar. Ob Yahoo wirklich ‚erledigt‘ ist, wie es die breitangelegte Werbekampagne von MyWay postuliert, bleibt also abzuwarten.
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