12.11.2007 – Während sich ein Drittel der Deutsche für medienübergreifende Inhalte begeistern kann, sind bei dem älteren Drittel kaum Interesse für Handy und Internet erkennbar.
Während sich ein Drittel der Deutsche für medienübergreifende Inhalte begeistern kann, sind bei dem älteren Drittel kaum Interesse für Handy und Internet erkennbar.
Trotz aktuell geringer Nutzerzahlen ist ein Großteil der Deutschen Konvergenz-Angeboten gegenüber offen eingestellt. Doch dabei komme es auf die richtige Ansprache, zielgruppengerechte Zusammenstellung sowie Vermarktung der Produkte und Services an, sonst ist nur ein kleiner Teil der Deutschen zu begeistern. Das ist das Fazit der Konvergenz-Zielgruppen-Studie von . Ein Drittel der Deutschen könne bereits als konvergenzaffin bezeichnet und durch passende Angebote kurzfristig erschlossen werden, so die Marktforscher. Ein weiteres Drittel könnte mittel- und langfristig erreicht werden, aber nur, wenn das Produkt- und Serviceangebot sowie das zielgruppenorientierte Marketing stimmen.
Natürlich stünden nicht alle Deutschen den neuen Produkten und Dienstleistungen gleichermaßen offen gegenüber, so Robert A. Wieland, Geschäftsführer von TNS Infratest. Das konvergenzaffine Drittel der Deutschen müsse zunächst durch bedürfnisadäquate Angebote und Services erschlossen werden, um eine maßgebliche Verbreitung und Akzeptanz der neuen Konvergenzangebote zu erreichen. Durchaus offen, aber schwieriger zu begeistern, sind die Bevölkerungsgruppen, die Internet und Handy zwar relativ wenig nutzen, aber dennoch an vielfältigen Medieninhalten interessiert sind. Um diese Zielgruppe zu gewinnen, müssten Inhalte mit starken Content-Marken und bedienungsfreundlichen Endgeräten kombiniert werden, rät Wieland. Zielgruppen mit einem hohen Durchschnittsalter seien kaum zu erreichen: Die Über-55jährigen seien für Handy und Internet kaum zu begeistern, zeichneten sich hingegen durch eine intensive TV-Nutzung aus.
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