Metro mit RFID-Großeinsatz

12.11.2007 – Die Handelsgruppe Metro hat sich für den weitreichenden Einsatz der Funktechnologie RFID ausgesprochen. Mit Händlern, die noch nicht dabei sind, werden Gespräche geführt.

Die Handelsgruppe Metro hat sich für den weitreichenden Einsatz der Funktechnologie RFID ausgesprochen. Mit Händlern, die noch nicht dabei sind, werden Gespräche geführt.

Flächendeckende operative Nutzung der RFID-Technologie an 180 Standorten hat vor kurzem die bekannt gegeben. Involviert in das Roll-Out sind die Vertriebsmarken Metro Cash & Carry und Real sowie die Zentrallager der MGL METRO Group Logistics. Nach unternehmenseigenen Angaben handele es sich dabei um den größten operativen Einsatz der RFID-Technologie im europäischen Handelssektor.

Im neuerlichen Großeinsatz wurden alle bekannten Features der Technologie implementiert, wie beispielsweise die RFID-Reader-Tore beim Wareneingang in den Lagern und Märkten. Die etwa 180 Lieferanten, die bereits auf das System abgestimmt sind, können mit RFID eine Warenausgangskontrolle vornehmen. Für diejenigen Händler, die noch nicht an das RFID-System gekoppelt sind, werden Gespräche geführt. So genannte Starter-Kits, die die METRO Group bereit hält, sollen den Händlern den Einstieg erleichtern.

Für die Überwachung der Waren die aus Asien kommen, will die METRO Group ab Ende 2007, ebenfalls RFID-Technologie verwenden. Rund 100 Hersteller in China und Vietnam an dem RFID-Pilotprojekt mit dem klingenden Namen „Tag it Easy“ teil. Mit den Tags auf den Kartons aus Fernost möchte man deutliche Effizienzsteigerungen erzielen.

 


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