13.11.2007 – Was die Kommunikation angeht, wird immer mehr über Social-Networks kommuniziert, anstatt per eMail. Aber auch das ist stark abhängig vom Alter der Nutzer.
Was die Kommunikation angeht, wird immer mehr über Social-Networks kommuniziert, anstatt per eMail. Aber auch das ist stark abhängig vom Alter der Nutzer.
Bisher wurden webbasierte eMail-Dienste häufig für den Kontakt mit Freunden genutzt. Das bleibt zunächst so, doch langsam schieben sich die sozialen Netzwerke in der Nutzungsdauer an die beliebten eMail-Dienste heran. In Großbritannien, so berichten die Marktforscher von , ist im vergangenen Monat erstmals eine höhere Verweildauer auf Social-Networking-Sites gemessen worden, als für die eMail-Dienste. So weisen 5,2 Prozent aller britischen Website-Besuche im Oktober 2007 auf die 25 beliebtesten Social-Networking-Sites wie MySpace, Bebo oder Facebook. eMail-Dienste wie Hotmail, Yahoo-Mail oder Googlemail verzeichneten dabei nur 4,9 Prozent der Besuche. Zum Vergleich: vor etwa einem Jahr lagen der Besucheranteil für eMail-Services halbwegs konstant bei 5,4 Prozent, der Besucheranteil für soziale Netze bei gerade einmal 1,6 Prozent.
Angesichts dieser Entwicklung liege die Vermutung nahe, dass Social-Networks sich in die Dominanz der webbasierten Provider auf dem Internet-Messaging-Markt fressen, erklärt Robin Goad von Hitwise. So entscheide sich eine wachsende Zahl der britischen Online-Bevölkerung, mit Freunden über soziale Netze anstatt via eMail zu kommunizieren. Dabei gibt es auch bei dieser Entwicklung altersabhängige Unterschiede: Mit zunehmendem Alter der Nutzer nimmt die Vorliebe für die Kommunikation via eMail zu und die Vorliebe für soziale Netze ab.
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