14.11.2007 – IBM hat recht umfassend die Zukunft der Online-Werbung umrissen und als kostenloses ePaper veröffentlicht.
IBM hat recht umfassend die Zukunft der Online-Werbung umrissen und als kostenloses ePaper veröffentlicht.
Die Zukunftsszenarios, die in der aktuellen IBM 2007 Digital Consumer Study umrissen werden, richten sich vor allem an Marketer und gehen von zwei wesentlichen Veränderungen aus: Zum einen sollen Konsumenten immer mehr Hang zur Kontrolle, Interaktion, Filterung und zum Abblocken von Marketing-Messages entwickeln. Zum anderen verändere sich auch die Art Werbung zu buchen. Man komme immer mehr weg von Impression-basierten Inventarisierungssystemen hin zu offeneren Auktionssystemen und Tauschplattformen für Werbeplätze. Etwa 48 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass in etwa drei Jahren der Wechsel von Impression-basierter hin zu Impact-basierter Werbung vollzogen sein wird. Vorauszahlungen, wie bei der klassischen Fernsehwerbung, seien, nach Meinung eines Entscheiders, in ein paar Jahren wohl erledigt. Auch, weil die Messung des Werbeerfolgs über alle Kanäle hinweg möglich sein wird, so die Studie.
Was die Konsumenten betrifft, da sind sich die Befragten einig, bekommen dieseimmer mehr Einfluss. Entsprechend auch der Umgang mit ihrer Kreativität. Zukünftig sollen Werbestrategien wie Microversioning, Pod-Management oder werbeunterstützte Inhaltsgestaltung den Verbraucher stärker einbeziehen. Was dafür spricht, ist sein ohnehin schon reger Besuch von sozialen Netzwerken und Seiten für nutzergenerierte Inhalte (UGC). In Deutschland liegen die Nutzungsraten, laut Studie, für soziales Netzwerken bei 27 Prozent und für UGC-Seiten bei 36 Prozent. Im Übrigen sind die Social-Networking-Sites im Vergleich auch die einzigen Seiten mit den Adoption-Rates eines Massenmarktes, noch hinter Premium-Video-Inhalten, UGC-Seiten und Sites für portable Musik. Das 24-seitige PDF kann kostenlos heruntergeladen werden, ist aber in englischer Sprache verfasst.
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