Jump and Run in echt

15.11.2005 – RFID ist nicht nur was für Metro, WalMart und Co, sondern findet auch bei Spiele-Entwicklern Nutzung und Freunde. Diese setzen die Technologie ein um einem virtuellen Alcatraz zu entfliehen.

RFID ist nicht nur was für Metro, WalMart und Co, sondern findet auch bei Spiele-Entwicklern Nutzung und Freunde. Diese setzen die Technologie ein um einem virtuellen Alcatraz zu entfliehen.

Dass Radio-Frequency-Identification (RFID) nicht nur eine Technologie ist, die ihre Anwendung immer in der Supply-Chain großer Konzerne findet, wird derzeit in Madrid bewiesen. Auf einer riesigen Spielfläche von 4.000 Quadratmetern können Spieler versuchen aus einem virtuellen Hochsicherheitsgefängnis auszubrechen. Dabei müssen sie verschiedene Hindernisse überwinden und Puzzle zusammenfügen, erklärt die Betreiber- und Entwicklerfirma .

Jeder Spieler bekommt demnach einen speziell gefertigten PDA ans Handgelenk. Insgesamt 200 Lesegeräte und Kontrolleinheiten sind während des Spiels im Einsatz und identifizieren und tracken den Spieler. Alle Identifikationspunkte sind mit einem CAN-Bus verbunden, der die Daten sammelt und dann beispielsweise Türen und Lichter aktiviert oder alle Geräte netzwerkweit überprüft, damit sie während des Spiels richtig funktionieren. Zum Einsatz kommen neben der RFID-Ausrüstung noch IR-Positioning und die entsprechende Software-Lösung. Negone hat zur Realisierung des Projektes nach eigenen Angaben insgesamt über 16 Millionen Euro investiert. Weitere Game-Center sollen für die USA in Planung sein.

 


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