eTailing vs. eCommerce

15.11.2007 – Beim Payment, bei der Wahl der Anbieter und auch bei der Konsumfreudigkeit unterscheidet sich der Online-Handel wesentlich vom Gesamtbereich eCommerce. Eine Studie versucht zu differenzieren.

Beim Payment, bei der Wahl der Anbieter und auch bei der Konsumfreudigkeit unterscheidet sich der Online-Handel wesentlich vom Gesamtbereich eCommerce. Eine Studie versucht zu differenzieren.

Beim eTailing zeigen sich Bundesbürger ausgabefreudiger als im gesamten eCommerce. Während der dortige durchschnittliche Warenkorbwert 68,70 Euro beträgt, sind es im Online-Handel mit 114,43 Euro über 105 Prozent mehr. Das ist eins der Ergebnisse des erstmals vorgelegten Retail-Reports des Payment-Providers für 2007. Die Studie zum Kauf- und Zahlverhalten im Online-Handel basiert auf der Auswertung realer Kaufvorgänge und nicht auf Umfragen: Datengrundlage bildet die Auswahl von rund zehn Millionen Retail-Kaufvorgängen, die zwischen Oktober 2005 und September 2006 über die Pago-Plattform abgewickelt wurden.

Dass deutsche Waren im Ausland sehr geschätzt sind, zeigt sich in der hohen Popularität heimischer Online-Retail-Angebote für Käufer aus aller Welt: Während im gesamten eCommerce, der auch Glückspiele und Sportwetten, Telekommunikations- und Internet-Service sowie Reise- und Unterhaltungsangebote umfasst, gerade einmal acht Prozent der Kunden aus nicht-europäischen Ländern kamen, sind es im eTailing über 31 Prozent. Das heißt: Nahezu jede dritte, in einem deutschen Internet-Shop gekaufte Ware, verlässt Europa. Deutsche Käufer selbst sind da konservativer, kaufen 98,76 Prozent ihrer online bestellten Artikel auch bei heimischen Internet-Händlern ein.

Mit 45,16 Prozent werden fast die Hälfte aller deutschen Einkäufe im Internet mit einer Kreditkarte beglichen. Im Bereich eCommerce hingegen setzen die deutschen Konsumenten nur in 28,28 Prozent der Fälle eine Kreditkarte ein. Händler, die ihre Waren über das Internet verkaufen, können gerade bei Kreditkarten-Zahlungen dennoch eine höhere Zahlungssicherheit erwarten als im Durchschnitt. Indiz dafür ist der geringe Anteil zurückgebuchter Kreditkarten-Transaktionen nach Widerspruch des Karteninhabers. Meist basiert dieser Chargeback auf einem Betrugsversuch. Der Wert für deutsche Endverbraucher liegt gerade einmal bei 0,033 Prozent.

 


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