16.11.2005 – Instant-Messaging, das eigentlich als Anwendung für Jugendliche bekannt geworden ist, findet seine Kanäle in die Unternehmen. Experten warnen, dass diese Kanäle auch Sicherheitsrisiken in sich bergen.
Instant-Messaging, das eigentlich als Anwendung für Jugendliche bekannt geworden ist, findet seine Kanäle in die Unternehmen. Experten warnen, dass diese Kanäle auch Sicherheitsrisiken in sich bergen.
Was für manche Mitarbeiter im Unternehmen schon zum Arbeitsalltag gehört und die interne Kommunikation erheblich erleichtert, ist für die Sicherheitsverantwortlichen ein echter Graus – die Rede ist von den Instant-Messaging (IM)-Programmen. Die Statistik gibt dem Grauen zudem ein Ausmaß: Im diesem Jahr wurden von über 28 Mio. Business-Usern über eine Milliarde Instant-Messages verschickt. Von dieser Menge sind 80 Prozent durch öffentliche IM-Dienstleister, wie beispielsweise AOL, MSN oder Yahoo verschickt worden, schätzt ein Experten-Papier von , das vor den Risiken der Nutzung warnt.
Zu der unsicheren Sicherheitslage käme nach Meinung von BWCS noch die neue Welle der Regulatorien und gesetzlichen Verordnungen hinzu. Dazu zählen unter anderem die Sarbanes-Oxley-Regeln in den USA, die achte Direktive der EU oder die Regulatorien nationaler Regulatoren wie FSA in Großbritannien. Alle Verordnungen hätten gemeinsam, dass Kommunikation innerhalb eines Unternehmens und zwischen Unternehmen nicht zulässig sei, wenn sie nicht aufgezeichnet und zurückverfolgt werden könne. Es wären große Anstrengungen geleistet worden, um diese Regeln beim eMail-Verkehr und der Voice-Kommunikation einzuhalten. IM hätte aber, nach Meinung der Experten, einen ganz anderen Kanal der Kommunikation geöffnet, den Unternehmen schnellsten absichern müssten. BWCS gibt anhand eines englischsprachigen Guides Antworten und Tipps zu den dringenden Fragen beim IM.
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