18.11.2008 – Leichtsinnigkeit bei der Verbreitung von persönlichen und beruflichen Daten im Web 2.0 wächst sich für manche Unternehmen zum Sicherheitsproblem aus. Klare Richtlinien für den betrieblichen Web 2.0-Umgang sind daher notwendig.
Leichtsinnigkeit bei der Verbreitung von persönlichen und beruflichen Daten im Web 2.0 wächst sich für manche Unternehmen zum Sicherheitsproblem aus. Klare Richtlinien für den betrieblichen Web 2.0-Umgang sind daher notwendig.
Die Notwendigkeit von IT-Sicherheit gegen Würmer, Viren und Trojaner ist im Bewusstsein der Unternehmen längst angekommen, die Datensicherheit im Web 2.0 offenbar noch nicht: Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Unternehmensberaters Peter Höfl. Seinen Angaben zufolge kann ein Angreifer durch gezielte Auswertung und Recherche ohne besonderen Aufwand und technisches Equipment einen Zugang zu sensibelsten Unternehmensinformationen erhalten.
Viele Mitarbeiter veröffentlichen freimütig persönliche Vorlieben oder geben an, neue Herausforderungen zu suchen. Durch vermeintliche Freundschafts- und Jobangebote fällt es selbst völlig Unbekannten so leicht, ein fingiertes Vertrauensverhältnis herzustellen. Auch bei der Verwendung von Foren und Blogs für Softwarefragen können sensible Informationen das Unternehmen verlassen; hinter der Aufforderung Schick mir das ganze doch einfach mal zu kann mehr als nur Hilfsbereitschaft stehen. Für die Eindämmung dieser Sicherheitsrisiken empfiehlt der Experte daher auf seiner ein mehrstufiges Vorgehen: Mit einer Risiko-Aufklärung und verbindlichen Unternehmensrichtlinien zur Web 2.0-Verwendung seien schon wichtige Schritte getan, entscheidend sei aber vor allem die regelmäßige Kontrolle.
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