Online-Banking: Mehr als 18 Millionen Nutzer

20.11.2002 – Trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weist der Sektor Homebanking europaweit nach wie vor eine steigende Tendenz auf.

Trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weist der Sektor Homebanking europaweit nach wie vor eine steigende Tendenz auf.

Laut den neuesten Ergebnissen von nutzten im Oktober 2002 rund 18,6 Millionen Europäer von zu Hause aus Online-Banking Angebote. Im Vergleich zu den Nutzungsdaten vor einem halben Jahr entspricht dies einem Anstieg um drei Millionen Besucher. Betrachtet man die Nutzung dieses speziellen Bereichs in den einzelnen Ländern, fallen sehr große länderspezifische Unterschiede auf. In Schweden und den Niederlanden erzielt Online-Banking die höchsten Reichweiten, in größeren Märkten wie z.B. Frankreich, Deutschland und Großbritannien belegt dieser Sektor nur einen Platz im Mittelfeld. Während in Deutschland nur 60% aller Besucher von Finanzseiten auch Online-Banking Angebote nutzten, lag die entsprechende Zahl in den Niederlanden bei immerhin 97%.

In Deutschland nahmen im Oktober dieses Jahres 4,02 Millionen Menschen von zu Hause aus Online-Banking Angebote in Anspruch. Unter Berücksichtigung der Nutzung zu Hause und am Arbeitsplatz sind es 6,01 Millionen Menschen. An der Spitze der Nutzungsstatistik stehen die Domains Deutsche-Bank.de, Postbank.de sowie Diba.de.

„Trotz des wachsenden Online-Banking Sektors deuten diese Zahlen darauf hin, dass in einigen Märkten immer noch genügend Spielraum für zukünftiges Wachstum vorhanden ist“, meint Tom Ewing, Internet Analyst bei Nielsen//NetRatings. „Einige der größten Finanzmärkte wie z.B. Deutschland und Großbritannien bergen noch ein sehr großes Potential für die weitere Entwicklung, insbesondere wenn man die entsprechenden Daten in Schweden und den Niederlande betrachtet.“

 


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