Amazons Content Delivery Service gestartet

20.11.2008 – Erst vor kurzem angekündigt, nun bereits in der Beta-Phase online: Der Dienst „Cloudfront“ soll Kunden die Verbreitung eigener digitaler Inhalte über das breite Speichernetz des Online-Händlers ermöglichen.

Erst vor kurzem angekündigt, nun bereits in der Beta-Phase online: Der Dienst „Cloudfront“ soll Kunden die Verbreitung eigener digitaler Inhalte über das breite Speichernetz des Online-Händlers ermöglichen.

Das Web-Versandhaus hat über seine Tochter Amazon Web Services (AWS) ein Content Delivery Netzwerk an den Start gebracht. Erst im September dieses Jahres hatte der Online-Händler die Entwicklung verkündet, nun steht der Service unter dem Namen „Cloudfront“ bereits als Beta-Version online zur Verfügung. Wie angekündigt, stellt der Dienst im Prinzip eine Erweiterung der hauseigenen Speicherplatzvermietung „Simple Storage Service“ (S3) um eine Verteilungsfunktion dar. Denn um die gewünschten digitalen Inhalte wie Videos, Musik oder Programme per „Cloudfront“ verbreiten zu können, muss der Kunde sie vorher auf S3-Server übertragen.

Daraufhin lassen sich die Daten mit einem API-Aufruf für das Content Delivery Netzwerk registrieren. Das API gibt nun den Namen einer Domain aus, bei deren Aufruf die gewünschten Inhalte von nun an automatisch vom nächstgelegenen Netzwerk-Server ausgeliefert werden. Gemäß Verlautbarung verzichtet Amazon bei „Cloudfront“ auf eine Vertragsbindung. Die Abrechnung erfolgt stattdessen nach Zahl der Anfragen und Transfervolumen der Inhalte. Zur genauen Kalkulation stellt Amazon zudem auf seiner Web-Seite einen Preisrechner bereit.

 


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