Business-Blogs: Theorie und Praxis

22.11.2005 – Auch wenn viele CEOs Blogs für eine gute Sache halten, fürchten sich die meisten vor dem Aufwand und den Erwartungen anderer Mitarbeiter.

Auch wenn viele CEOs Blogs für eine gute Sache halten, fürchten sich die meisten vor dem Aufwand und den Erwartungen anderer Mitarbeiter.

Während die Blogs schon seit geraumer Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes Schlagzeilen machen, sind sie in der Praxis noch nicht auf der Unternehmens-Ebene angekommen. So berichten die Experten von , dass gerade einmal sieben Prozent der Chief-Executive-Officers (CEOs) selber Blogs schreiben und viele von ihnen Blogs eher skeptisch eingestellt sind. Aber abgesehen von den geringen Blogger-Zahlen sagen 59 Prozent der CEOs, dass sie Blogs als nützlich für interne Kommunikation erachten und 47 Prozent, dass Blogs auch effektiv nach außen kommunizieren könnten. 41 Prozent sind zudem der Überzeugung, dass der Nutzen der Blogs auch die schnelle Kommunikation neuer Ideen und Nachrichten sei und 40 Prozent schätzen das schnelle Feedback beim Blog. Fragt man allerdings nach der konkreten Umsetzung, so sinkt das Interesse, denn gerade 18 Prozent planen ein Unternehmens-Blog innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Die meisten CEOs seien im Hinblick auf die Blogs eher in abwartender Grundhaltung, hauptsächlich aus zeitlichen Gründen und der Besorgnis darüber, was an Unternehmensinformationen in die Öffentlichkeit hineingetragen werden könne, erklärt Leslie Gaines-Ross von Burson-Marsteller. Auch wenn es auf Seiten der CEOs ein gesteigertes Bewusstsein von der Stärke der Blogs gäbe, glaube doch die Mehrzahl, dass die Erwartung der Mitarbeiter an sie eine andere sei, nämlich ihre Zeit in das Unternehmen zu investieren.

 


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