Kunden haben Zweifel an Internet-Sicherheit

22.11.2007 – Während das globale Vertrauen der Nutzer in die Internetsicherheit steigt, zeigen sich deutsche User besorgt. Damit sinkt auch die Bereitschaft zu risikoreicheren Internetanwendungen.

Während das globale Vertrauen der Nutzer in die Internetsicherheit steigt, zeigen sich deutsche User besorgt. Damit sinkt auch die Bereitschaft zu risikoreicheren Internetanwendungen.

Die Sicherheitsdienstleister von haben zum dritten Mal ihre Studie zum Vertrauen von Endanwendern in die Internet-Sicherheit durchgeführt. Die "Trend Micro Internet Confidence and Safety Survey" wird zweimal jährlich erhoben und zeigt den persönlichen Bezug der Verbraucher zur aktuellen Sicherheitslage im Internet. Der globale "Confidence and Safety Index" stieg dabei von 39,9 auf 40,7 Punkte – Ursache hierfür sei das wachsende Anwendervertrauen in den USA und Japan. In Europa und vor allem in Deutschland zeigten sich die befragten Anwender hingegen von der aktuellen Sicherheitslage beunruhigt.

Parallel zum wachsenden Vertrauen in die Sicherheit, stieg so die Bereitschaft der US-Anwender risikoreichere Transaktionen im Internet vorzunehmen. Im Vergleich zum Februar stieg der Anteil der Online-Banking-Anwender unter den Befragten um neun Prozent. 16 Prozent der Befragten gaben an, öffentliche Hot Spots für den WiFi-Internetzugang zu nutzen – ein Anstieg um vier Prozent seit Februar.

In Deutschland haben zehn Prozent der Befragten ein nur sehr geringes und weitere 47 Prozent ein mäßiges Vertrauen in die Internetsicherheit. Bei der Anzahl der tatsächlich aufgetretenen Infektionen ist in Deutschland ein kleiner Anstieg zu verzeichnen: 43 Prozent der Befragten gaben im August 2007 (Februar 2007: 40 Prozent) an, in den letzten sechs Monaten von Malware betroffen gewesen zu sein. Die Zuversicht in aktuelle Sicherheitsstrategien ist hierzulande ebenfalls gesunken: 18 Prozent aller Befragten in Deutschland sind der Meinung, dass das Internet innerhalb der nächsten sechs Monate wesentlich sicherer wird. Das entspricht einem Rückgang um zehn Prozentpunkte im Vergleich zu Februar 2007 (28 Prozent).

 


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