23.11.2005 – Anbieter von Immobilien nutzen immer häufiger entsprechende Börsen im Internet. Gleichzeitig findet ein rapider Konzentrationsprozess statt.
Anbieter von Immobilien nutzen immer häufiger entsprechende Börsen im Internet. Gleichzeitig findet ein rapider Konzentrationsprozess statt.
Die Zeiten sehen schlecht aus für Immobilienanzeigen in Print-Zeitungen, denn Immobilien werden immer häufiger über das Internet angeboten. So bilanzieren die Experten von Immo Media Consult eine von in Auftrag gegebenen Studie. Dementsprechend gut schneidet der Marktführer auch im Vergleich zu den anderen Online-Börsen ab: Über Immobilienscout24 erzielten Anbieter 34,4 Prozent ihrer Vertragsabschlüsse bei Wohnimmobilien, bei den Mitbewerbern Immowelt dagegen lediglich 8,9 Prozent, bei Immopool 8,7 und bei Immonet 8,6 Prozent. Auch seien die Nutzer der am meistgenutzten Plattform die zufriedensten, so die Analysten.
Der Untersuchung zufolge setzen Immobilienanbieter rund 37 Prozent ihres Budgets für die Nutzung von Online-Immobilienbörsen ein, schließen aber rund 42 Prozent ihrer Verträge mit Hilfe einer Internet-Plattform ab. Die Studie zeige weiterhin, dass Online-Immobilienbörsen wesentlich intensiver als Marketing-Instrument genutzt werden als noch vor ein paar Jahren. Außerdem sei festzustellen, dass analog zur Zunahme der Börsennutzung die Anzahl der parallel genutzten Börsen sinke, erklärt Oliver Obermann von Immo Media Consult. Die Konzentration auf dem Markt sei also im vollen Gange.
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