23.11.2007 – Große Dateimengen stellen manchen Dienstleister vor ein Problem. Outsourcing soll bei der Datenauslieferung Ausfälle verhindern helfen.
Große Dateimengen stellen manchen Dienstleister vor ein Problem. Outsourcing soll bei der Datenauslieferung Ausfälle verhindern helfen.
Nicht ganz uneigennützig raten die Rechenzentren-Betreiber Unternehmen, die große Datenmengen ausliefern müssen, zum Outsourcen dieser Dienstleistung. In einer Befragung unter IT-Experten stimmten 70 Prozent der Befragten Experten der Aussage ganz oder teilweise zu, dass es für Unternehmen effizienter wäre, die Auslieferung von Daten spezialisierten Anbietern zu überlassen. Ein Grund für diese Empfehlung ist die Skepsis gegenüber der aktuellen Internet-Infrastruktur. Über 80 Prozent der Teilnehmer sehen für einen schnellen und sicheren Transport von großen Datenmengen (z. B. Filmen, Softeware-Updates oder Streaming-Inhalten) momentan noch mittlere bis große Probleme, die ein Dienstleister jedoch in den Griff bekommen könnte.
MESH zitiert eine US-Studie, nach der die Infrastruktur weltweit so marode sei, dass dem Internet bis zum Jahr 2010 gar der Infarkt droht. Zu verhindern sei dies nur durch Investitionen in neue Leitungen, die sich allerdings demnach allein in den USA auf 28 bis 37 Milliarden Euro belaufen müssten. Bei der Datenauslieferung müsste bereits jetzt auf Outsourcing gesetzt werden, so die Experten in der Studie. Outsourcing-Kunden würden von höherer Ausfallsicherheit profitieren, so 42,5 Prozent der Befragten. Kürzerer Wartezeit für den User (37,5 Prozent), größerer Flexibilität (ebenfalls 37,5 Prozent) sowie finanzielle Einsparungen durch weniger Server-Nutzung (25 Prozent) waren weitere Vorteile der Outsourcing-Maßnahmen.
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