25.11.2008 – Stärken, Schwächen und Herausforderungen des IKT-Standortes Deutschland wurden von Experten analysiert. Green-IT, mobile Anwendungen und RFID stellen wichtige Zukunftstreiber dar.
Stärken, Schwächen und Herausforderungen des IKT-Standortes Deutschland wurden von Experten analysiert. Green-IT, mobile Anwendungen und RFID stellen wichtige Zukunftstreiber dar.
Durch eine Umfrage der Marktforschungsagentur wurden die wichtigsten Faktoren des IKT-Standortes Deutschland beleuchtet und ein Zukunftsausblick der Branche erstellt. 50 Prozent der befragten Branchenexperten sehen in der IKT als Querschnittstechnologie, welche in allen Branchen und Industrien Einfluss hat, eine besondere Chance für den Standort Deutschland. Ebenfalls als bedeutend bewerten 17 Prozent der Experten die hohen Standards für Daten- und Internetsicherheit in Deutschland. Als diesbezügliche Handlungsempfehlung wird die Förderung von IKT-Sicherheits-Exzellenz-Clustern empfohlen.
Zu den Top-Wachstumsbereichen 2008 bis 2013 gehört neben dem branchenübergreifenden auch der branchenspezifische IKT-Einsatz. Den Wachstumsfeldern Internet der Dienste, Internet der Dinge (RFID), mobilen Datendiensten und Konvergenz wird ebenfalls hohe Bedeutung zugemessen. In wenigen Jahren könnten zudem die Themenfelder eEnergy, Green-IT, mobile Anwendungen und RFID zu den entscheidenden Treibern der deutschen IKT-Industrie gehören. Große Perspektiven werden dabei von 41 Prozent den mobilen Anwendungen zugemessen, 26 Prozent bewerten eEnergy und Green-IT als entscheidend, zehn Prozent sehen in RFID den IKT-Zukunftstreiber in Deutschland.
Besonders hervorgehoben wurde in den Ergebnissen die Innovationskraft des IKT-Mittelstandes in Deutschland, kleine und mittlere IKT-Unternehmen sind für 39 Prozent der Befragten Träger des IKT-Fortschritts. Bemängelt wird allerdings eine fehlende Internationalisierung der Branche, hier lägen viele ungenutzte Potentiale brach. Die mangelnde Internationalisierung wird von immerhin 18 Prozent der Befragten als Schwäche eingestuft, 18 Prozent sehen in ihr ein langfristiges Risiko. Auch der Einfluss Deutschlands auf die weltweite IKT-Entwicklung müsse ausgebaut werden; 38 Prozent der Befragten sehen hier Schwächen, 33 Prozent sehen ohne eine Verbesserung bis zum Jahr 2013 Konjunkturrisiken.
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