Kazaa-Nutzer zur Kasse gebeten

27.11.2002 – In Dänemark probt die "AntiPiratGruppen" den Aufstand gegen besonders rege Filesharing-Betreiber. Und stellt dabei empfindlich hohe Rechnungen aus.

In Dänemark probt die "AntiPiratGruppen" den Aufstand gegen besonders rege Filesharing-Betreiber. Und stellt dabei empfindlich hohe Rechnungen aus.

Wie das britische Magazin ‚, die zuvor die Filesharing-Aktivitäten entsprechend protokolliert und per gerichtlicher Verfügung die Provider zur Herausgabe der Nutzerdaten zur jeweiligen IP-Adresse aufgefordert hat.

Den Adressaten werde in dem Rechnungsschreiben angeboten, gegen Zahlung von 16,00 US$ pro CD bzw. 60,00 US$ pro Film sowie gleichzeitiger Löschung der Dateien von der Festplatte, die Strafe um die Hälfte reduzieren zu können und damit zudem eine weitere gerichtliche Verfolgung zu verhindern. Um der Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, erhielten die Betroffenen zusätzlich Screenshots ihrer bisherigen Filesharing-Präsenz.

Inwieweit diese ‚Beweise’ jedoch einer gerichtlichen Auseinandersetzung standhalten könnten, ist nach Meinung von Register-Autor Kaspar Larsen im Grunde völlig offen. Die Filesharing-Jäger setzen mit ihrer Aktion aber ja möglicherweise auch vielmehr auf das Ausüben von massivem Druck sowie einer sich anschließenden außergerichtlichen Einigung.

 


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