Neue Stufe des Social Commerce in Deutschland?

27.11.2007 – User können bereits einen eigenen Web-Shop online auf ihre Site stellen. Neuland betritt man in Deutschland aber mit einer anbieterübergreifenden Produktauswahl und der Unabhängigkeit von der eigenen Homepage.

User können bereits einen eigenen Web-Shop online auf ihre Site stellen. Neuland betritt man in Deutschland aber mit einer anbieterübergreifenden Produktauswahl und der Unabhängigkeit von der eigenen Homepage.

Konkurrenz könnten klassische eShops nun von einem Service bekommen, der es jedem Privatnutzer ermöglicht einen eigenen eShop auf die eigene Website zu stellen. Allerdings handelt es sich dabei nicht so sehr um einen eShop, der eigenverantwortlich gemanaged wird, sondern um ein Provisionsmodell bei dem Website-Besitzer aus einer Reihe von Artikeln diejenigen auswählen, die in ihrem eShop verkauft werden sollen. Dieses Prinzip ist nicht neu, darüber sind sich auch die Macher von im klaren. Was sie jedoch, zumindest in Deutschland neu einführen, ist die Möglichkeit der Website-Besitzer, Artikel aus einem anbieterübergreifenden Pool auswählen zu können. Damit unterscheidet sich der Service von klassischen Affiliate-Programmen. Hinzu komme das Novum, so die Macher, dass auch Personen ohne eigene Homepage diesen Service in Anspruch nehmen könnten.

Das Sortiment des Produktpools reicht von Elektronik über Kleidung und Lifestyle-Produkten bis hin zu Medien- und Finanzprodukten. Klickt ein Shop-Besucher auf ein Produkt, wird er zum Online-Shop des jeweiligen Anbieters weitergeleitet, wo der eigentliche Kaufvorgang stattfindet. Abgerechnet wird dann über eine Provision. Ob sich das Modell durchsetzt, entscheidet das Vertrauen der Käufer. Vermutlich wird der thematische Bezug der angebotenen Produkte auf der privaten Website oder die Besprechung auf einem Blog auch zu Kaufanreizen führen können. Für die Vermarktung stellen die Macher einen Gutschein zum Keyword-Advertising in Aussicht.

 


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