27.11.2008 – Analysten zufolge wird die Finanzkrise zunehmend zur Belastung für den Markt für Mobiltelefone. Nach einer Wachstumsverlangsamung in diesem Jahr prognostizieren sie zukünftig sogar leichte Rückgänge.
Analysten zufolge wird die Finanzkrise zunehmend zur Belastung für den Markt für Mobiltelefone. Nach einer Wachstumsverlangsamung in diesem Jahr prognostizieren sie zukünftig sogar leichte Rückgänge.
Laut einer Analyse des Marktforschungsinstituts wird es im Jahr 2009 ein Nachlassen der weltweiten Handy-Verkäufe geben. Im letzten Jahr konnte der Mobiltelefonmarkt noch ein Wachstum von 16 Prozent ausweisen, auch im dritten Quartal dieses Jahres lag der Absatz mit 309 Millionen Verkäufen zwei Prozent über den Vorjahreszahlen. Im kommenden Jahr jedoch wird es den Prognosen zufolge erstmals einen Rückgang geben, der sich im unteren einstelligen Bereich bewegen soll.
Das leichte Wachstum in diesem Jahr liegt in erster Linie in zunehmenden Verkaufszahlen im asiatisch-pazifischen Raum sowie Absatzsteigerungen im mittleren Osten und Afrika begründet. In Europa dagegen äußert sich die unter anderem wegen der Finanzkrise schwächelnde Nachfrage bereits 2008 in einer deutlichen Verringerung der Handy-Käufe. 2009 soll sich die schlechte Wirtschaftlage dann auf allen Märkten bemerkbar machen. Zwar sei es für exakte Prognosen der Krisenauswirkungen noch zu früh, jedoch sei zumindest für das erste Halbjahr von schweren Belastungen für den Mobiltelefon-Markt auszugehen, so Carolina Milanesi von Gartner.
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