Auch Europa schwelgt im Big Holiday Business

28.11.2000 – Wenn es in den Fußgängerzonen nach frischem Lebkuchen und gerösteten Mandeln duftet, rollt im Einzelhandel traditionell der Rubel. Und auch für die Online-Shops startet dann das Geschäft des Jahres.

Wenn es in den Fußgängerzonen nach frischem Lebkuchen und gerösteten Mandeln duftet, rollt im Einzelhandel traditionell der Rubel. Und auch für die Online-Shops startet dann das Geschäft des Jahres.

Glaubt man den Marktforschern von , so darf sich der europäische Internet-Handel in diesem Jahr zur Weihnachtszeit auf Umsätze in Höhe von 2,6 Milliarden US$ freuen. Dieses entspricht nicht nur rund 30% des gesamten Jahresumsatzes, sondern gleichzeitig beinahe dem gesamten Jahresumsatz 1999. Effektiv größter Nutznießer dieses neuen Shopping-Booms wird laut Forrester dabei Deutschland mit einem Anteil von 715 Millionen US$ sein, gefolgt von Großbritannien, wo insgesamt 664 Millionen US$ über die virtuelle Ladentheke gehen. Selbst in Frankreich, das in Sachen Internet gern als etwas rückständig betrachtet wird, finden rund 292 Millionen US$ den Weg in die Kassen der Online-Shops.

Insbesondere in den christbaumrelevanten Kategorien wie etwa dem Spielzeughandel, macht das Weihnachtsgeschäft dabei rund 50% des gesamten Jahresumsatzes aus. Die Anbieter profitieren dabei vor allem von der zunehmenden Online-Erfahrung der Nutzer, was sich in den Ländern mit der größten Netzökonomie, wie etwa Großbritannien zeigt. Für die Länder mit kürzerer Internet-Vergangenheit, wie beispielsweise Spanien und Italien, wird das diesjährige Holiday-Geschäft die erste Orientierungsmarke für die kommende Marktentwicklung setzen.

 


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