Soziale Netzwerke bieten eCommerce-Potenzial

28.11.2008 – Nutzer von Web-Communities zeigen durchaus Interesse an interaktivem Online-Shopping. Zudem dienen die Portale häufig als Meinungsbilder.

Nutzer von Web-Communities zeigen durchaus Interesse an interaktivem Online-Shopping. Zudem dienen die Portale häufig als Meinungsbilder.

Einer Studie des eCommerce-Lösungsanbieters zufolge, weisen Web-Communities entgegen anders lautender Vermutungen doch ein gewisses Potenzial für den Online-Handel auf. Zwar erwiesen sich unternehmerische Marketing-Bemühungen bisher aufgrund der Heterogenität und verhältnismäßig großen Werbeaversion der Nutzerschaft als wenig wirkungsvoll, die User lassen sich jedoch auf andere Art sehr Wohl in ihren Kaufentscheidungen beeinflussen: Aus der Community selbst heraus.

So geben 27 Prozent an, sich bewusst an Kommentaren anderer Nutzer zu bestimmten Produkten zu orientieren. Und sofern die Beurteilung positiv ausfällt, wären eben diese User ebenfalls daran interessiert, das entsprechende Produkt direkt über das soziale Netzwerk zu erwerben. 30 Prozent bekräftigen zudem, exklusive Warenverkäufe und Angebote würden sie zum Community-Shopping animieren. Seit Beginn des eCommerce vor zehn Jahren hätten Konsumenten gesteigerte Erwartungen an das Online-Einkaufserlebnis entwickelt, so Volusion-CEO Kevin Sproles. Neben nutzerfreundlicher Navigation sei eine zunehmende Integration in die bevorzugten Kommunikationsmittel der Kunden, wie eben soziale Netzwerke, gefragt. So ergäben sich auch bessere Kenntnisse der Nutzerinteressen und –präferenzen, was letztendlich auch engere Beziehungen ermögliche.

Weiterhin befragt zu ihrer generellen Vorlieben in Sachen Online-Shopping, äußerten die Konsumenten klare Vorstellungen: Für 88 Prozent ist ein ansprechendes Web-Design Grundvoraussetzung, eine Verkaufspräsenz im Netz überhaupt zu besuchen. 92 Prozent lassen sich von Markennamen leiten. Zudem sagte jeder Zweite, dass vermehrte Online-Spezialangebote ihn zu vermehrtem Internet-Shopping anreizen könnten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nutzerfreundlichkeit: Leichte Bedienbarkeit ist für 48 Prozent der Konsumenten beim Web-Einkauf unabdingbar. Jedoch besteht in diesem Bereich auf Seiten der Betreiber offenbar noch Nachholbedarf; so würden 32 Prozent häufiger online kaufen, wenn Shopping-Seiten sich einfacher nutzen ließen, 24 Prozent stören sich speziell an zu komplizierten Zahlungsvorgängen.

 


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