More Money für Multichannel-Strategen

29.11.2000 – Die vielgepriesenen Analyse-Spatzen pfeifen es ja bereits seit langem von den Dächern, doch inzwischen gibt es tatsächlich auch die ersten Erfolgsstories von Multichannel-Anbietern zu bestaunen.

Die vielgepriesenen Analyse-Spatzen pfeifen es ja bereits seit langem von den Dächern, doch inzwischen gibt es tatsächlich auch die ersten Erfolgsstories von Multichannel-Anbietern zu bestaunen.

So rühmt sich etwa der amerikanische Megahändler eines dreistufigen Handelskonzepts, bei dem die Sparte Online-Handel eine immer wichtigere Bedeutung erzielt. So konnte das Unternehmen den jährlichen Umsatz über das Internet von 15 Millionen US$ beim Start 1998, über 102 Millionen US$ 1999 bis auf angepeilten 300 Millionen US$ in 2000 steigern. Der große Anstieg in diesem Jahr liegt unter anderem in der Neustrukturierung des Webangebots mit zahlreichen Verbesserungen im Service sowie dem gezielten Bewerben des Online-Angebots in den Sparten Versandhandel und stationärer Handel begründet. Im September verzeichnete man nach Angaben der Traffic-Experten von Media Metrix allein rund 2,7 Millionen Visits auf der Site.

Doch der Online-Erfolg bleibt offensichtlich nicht ganz ohne Folgen für die anderen Sparten. Ohne die genauen Ursachen zu kennen, musste J.C. Penney im Bereich des stationären Handels im dritten Quartal diesen Jahres einen Verlust von 23 Millionen US$ ausweisen, nachdem man im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch 142 Millionen US$ Gewinn für sich verbuchen konnte.

 


 Kmart entdeckt den Online-Handel

 Versandhandel: Schneller geliefert als selbst gekauft


 

Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen