Altersvorsorge: Wer kann mit Riester rechnen?

29.11.2001 – Das Internet bietet ab sofort die Möglichkeit seine eigene Versorgungssituation im Alter unter dem Aspekt der Riester-Förderung virtuell durchzuspielen.

Das Internet bietet ab sofort die Möglichkeit seine eigene Versorgungssituation im Alter unter dem Aspekt der Riester-Förderung virtuell durchzuspielen.

Die G+J WirtschaftsPresse Online GmbH hat unter jetzt einen "Riester-Rechner" entwickelt und im Internet bereit gestellt. Hier können Anwender die Probe aufs Exempel machen und ihre individuellen Rentenansprüche und die Höhe der Förderung errechnen. Darüber hinaus können sich Nutzer mit einem weiteren Tool, einem Vorsorgerechner, ihre Versorgungslücke bei Invalidität und im Alter ausrechnen lassen. Der Rechner zeigt auch an, wie viel ein Nutzer sparen muss, um die Vorsorgelücke im Alter zu schließen.

Der "Riester-Rechner" steht in zwei Varianten zur Verfügung: Der "kleine" Rechner nennt konkret die Höhe der Grundförderung und der eventuellen Kinderzulage, die Höhe des Mindest-Eigenbeitrags und der zusätzlichen Steuerersparnis. Außerdem erfährt der Anwender, mit welchem Anteil der Staat die Anlage fördert. Der "große" Rechner vergleicht die persönliche Lage im Alter mit und ohne Riesterförderung.

Die Berechnungsmöglichkeit macht nach Aussage der Betreiber vor allem auch deshalb Sinn, weil das Rieser-Modell nicht für jeden automatisch die beste Vorsorge-Alternative sei. Denn: Wer im Alter in einer hohen Progressionszone sei, etwa weil er in späteren Jahren noch eine Erbschaft gemacht hat, zahle bei einer Riesterrente besonders viel Steuern. Er müsse seine gesamte Rente dann in dieser hohen Progressionszone versteuern. Dieser Nachteil kann den Vorteil der Zuschüsse überwiegen. In diesem Fall ist eine herkömmliche Rentenversicherung die bessere Wahl, da hier nur der Ertragsanteil versteuert werden muss.

 


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