Mittelstand surft auf Smartphone-Welle

29.11.2007 – Telefonie, eMail-Kommunikation in Echtzeit und nicht zuletzt Mitarbeitermotivation: IT-Entscheider setzen immer häufiger auf die kleinen Alleskönner. Um die Sicherheit könnte es allerdings noch besser bestellt sein.

Telefonie, eMail-Kommunikation in Echtzeit und nicht zuletzt Mitarbeitermotivation: IT-Entscheider setzen immer häufiger auf die kleinen Alleskönner. Um die Sicherheit könnte es allerdings noch besser bestellt sein.

Der Siegeszug von Smartphones und PDAs hat in den letzten zwölf Monaten auch die kleinen und mit­telständischen Unternehmen erfasst. Im­mer mehr Manager und Außendienstler halten un­terwegs per eMail Kontakt mit Kollegen oder ko­ordinieren ihre Termine. So arbeiten 77 Prozent der befragten Unternehmen mit Firmengeräten (im Vorjahr waren es nur 68 Prozent), die sie auch von ihren Techni­kern warten lassen. Dies ist ein wichtiges Ergebnisse der Smartphone und PDA Security Studie 2007 von in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Informa­tionweek durchgeführt hat. An der Studie haben sich mehr als 500 technische und kaufmännische Entscheider aus über 500 Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen in Deutschland beteiligt.

Bei der geschäftlichen Handheld-Nutzung dominiert klar in allen Branchen die eMail-Kommunikation, und zwar noch vor der Telefonie. 94 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen gaben an, dass die Geräte in ihrem Unternehmen für das Empfangen und Versenden von eMails und die Einsicht in Termine, persönliche Kontakte und Aufgaben genutzt werden. 74 Prozent der Befragten erklärten, dass sie Handhelds zum Telefonieren nutzen. Die kommende Applikation sei eindeutig die eMail-Kommunikation in Echtzeit, prognostiziert ubitexx. Für viele Manager und Angestellte sei der sofortige Zugriff auf elektronische Nachrichten abseits des Bürostuhls unverzichtbar – vor allem in der Industrie. Hier bieten 51 Prozent der Industrieunternehmen ihren Mitarbeitern einen Live-eMail-Dienst an – 2006 waren es nur halb soviele. Branchenübergreifend setzen bereits 48 Prozent der Unternehmen auf die zentralen Live-Push-Mail-Dienste.

Doch vielfach unterschätzen die CIOs und IT-Entscheider noch die Sicherheitsrisi­ken der mobilen Geräte – denn die Anzahl der Sicher­heitsvorfälle beim Einsatz von Smartphones und PDAs steigt kontinuierlich. In jedem zweiten Unter­nehmen gingen in den letzten Monaten Daten ver­loren oder waren für Unbefugte einsehbar. Kaum ein Unternehmen bindet mobile Geräte in die Firmen-Sicherheitspolicies ein oder nutzt eine zentrale Management-Lösung für die Engeräte, um seine Hand­held-Flotte komfortabel zu warten oder Updates zu verteilen. Vielfach arbeiten Support-Techniker noch manuell. So benötigen sie allein für die War­tung eines einzigen Geräts 1,5 Stunden im Monat.

 


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