E-Tailer mögens lieber online

30.11.2000 – Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und möglichst schnell die Profitabilität zu erreichen, haben viele E-Tailer ihre Offline-Werbeausgaben im vergangenen Quartal stark gekürzt.

Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und möglichst schnell die Profitabilität zu erreichen, haben viele E-Tailer ihre Offline-Werbeausgaben im vergangenen Quartal stark gekürzt.

Besonders das Fernsehen scheint bei den Unternehmen der New Economy einen nicht allzu hohen Stellenwert einzunehmen: Nur gerade einmal vier Prozent aller Online-Händler planen ihre Werbeausgaben für diesen Channel in der nächsten Zeit zu erhöhen. Das ist ein Ergebnis einer neuen Studie, die am Dienstag von veröffentlicht wurde.

Statt dessen planen 95 Prozent der untersuchten E-Tailer ihren Kundenservice zu verstärken, um den erhofften Ansturm zur Weihnachtszeit gerecht werden zu können. Darüber hinaus wollen 89 Prozent aller Online-Händler besondere Marketing- bzw. Promotion-Kampagnen zum „Fest der Liebe“ starten, die in 62 Prozent aller Fälle via E-Mail laufen sollen. Weitere Aktivitäten beim virtuellen Kundenfang sind der Vertrieb von Geschenkgutscheinen (54 Prozent), Werbeflächen auf Portalseiten (39 Prozent), Partnerschaften mit Contentanbieter (36 Prozent) sowie kleine Geschenke bei jeder Bestellung (29 Prozent).

Das veränderte Werbeverhalten und die gestiegenen Umsätze pro User haben die Kosten der Neukundengewinnung stark gesenkt. Kostete im vierten Quartal 1999 ein Neukunde noch durchschnittlich 71 US$, so sank diese Summe bis zum dritten Quartal 2000 auf 20 US$ ab.

 


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