03.12.2009 – Gerade im Hinblick auf die eigene Karriere muss man als Nutzer sozialer Medien achtgeben, was man von sich preis gibt. Einmal veröffentlicht, bereuen viele Anwender gewisse Statements schnell.
Gerade im Hinblick auf die eigene Karriere muss man als Nutzer sozialer Medien achtgeben, was man von sich preis gibt. Einmal veröffentlicht, bereuen viele Anwender gewisse Statements schnell.
Egal ob peinliche Bilder, wütende Kommentare oder ungünstige Profile: Das eigene Image kann im Web schnell Kratzer davontragen. Laut einer Studie von bereuen vor allem Teenager und Frauen bestimmte Äußerungen, die sie im Cyberspace gemacht haben. 34 Prozent der weiblichen Befragten in der Untersuchung gaben an, dass die eCommunities zu ihren liebsten Freizeitaktivitäten zählten. Mehr als die Hälfte allerdings zeigte sich dabei selbstkritisch und war der Meinung zu viel Zeit dort zu verbringen.
Die Gruppe der Teenager legte ebenfalls eine überraschende Einschätzung des eigenen Verhaltens an den Tag; 46 Prozent sagten, die Web-Gemeinden würden im Grunde zuviel ihrer Freizeit beanspruchen. 44 Prozent bereuten eine Aussage, einen Diskussionsbeitrag oder eine Information zum persönlichen Status, den sie einmal in ihren Profilen angegeben hatten. Bei den 18- bis 29jährigen sagten dies immerhin noch 30 Prozent. 20 Prozent der Teenager waren indes der Ansicht, dass trotz allem, der komplette Ausstieg aus den sozialen Netzwerken ihrem persönlichen Status im Freundes- und Bekanntenkreis schaden würde. John Martin von Crowd Science bringt es besonders drastisch auf den Punkt: Er sei froh, aus der Schule bereits heraus gewesen zu sein, als Facebook & Co. modern wurden. Nicht nur die kommenden Generationen von Bewerbern für Jobs, sondern auch die Personaler, denen sie begegnen werden, stünden vor der Herausforderung mit der neuen Transparenz der Privatsphäre entsprechend umzugehen.
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