Skeptisches Geschlecht

11.12.2009 – Mobiles Internet ist sicherlich noch lange nicht perfekt. Argwohn ist also durchaus nachvollziehbar.

Mobiles Internet ist sicherlich noch lange nicht perfekt. Argwohn ist also durchaus nachvollziehbar.

Laut einer Studie von, die für THP durchgeführt wurde, sind Frauen gegenüber dem mobilen Web negativer eingestellt als Männer. In einer entsprechenden Umfrage fanden die Beobachter heraus, dass 48,35 Prozent der deutschen Männer bereits mobile Applikationen im Netz verwenden. Die weibliche Klientel indes gab diese Antwort nur zu etwas mehr als 40 Prozent. Obendrein präsentieren sich diejenigen, die noch keine Erfahrungen mit dem mobilen Internet haben, bei den Frauen deutlich weniger experimentierfreudig. 56,77 Prozent der Männer, die es bislang nicht in Anspruch genommen haben, denken ernsthaft darüber nach, ob nicht ein baldiger Einstieg in die Materie lohnenswert wäre.

Im Lager der weiblichen Nutzerinnen gibt es indes spürbar weniger Aufgeschlossenheit, denn hier liebäugeln lediglich 44,48 Prozent mit der Anschaffung eines internetfähigen Mobilfunkgeräts. Einher geht diese Feststellung wohl mit der, ebenfalls recht unterschiedlichen, Art und Weise sich zu informieren und mit entsprechender Hardware zu versorgen. Während 70,3 Prozent der Frauen sich hierbei nur auf ein Fachgeschäft verlassen würden, sind die Männer etwas mutiger bei der Kaufentscheidung. Nur 61,75 Prozent würden beim Fachexperten Beratung einholen, um einen Abschluss zu vollziehen. Bei beiden Geschlechtern würde eine qualifizierte, persönliche Beratung einen hohen Stellenwert genießen, äußerte Ralf-Peter Simon, Geschäftsführer von THP. Insgesamt aber, seien Frauen offenbar noch immer zurückhaltender gegenüber dem mobilen Internet, als Männer. Simon fasst dies als klaren Auftrag an Hersteller und Provider auf, die Vorteile der Smartphones und der mobilen Applikationen noch deutlicher zu demonstrieren.

 


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