14.12.2009 – Wenn man schon twittert, sollte man zumindest etwas zu erzählen haben: Dabei sein ist nicht alles, fand eine Relevanz-Vergleichsstudie unter internationalen Unternehmen heraus.
Wenn man schon twittert, sollte man zumindest etwas zu erzählen haben: Dabei sein ist nicht alles, fand eine Relevanz-Vergleichsstudie unter internationalen Unternehmen heraus.
Auch Twittern will gelernt sein: Eine Studie des in Zusammenarbeit mit Absolit-Consulting beurteilte die Microblog-Aktivitäten von 14 internationalen Unternehmen. Auf dem ersten Platz bei Relevanz und Nutzwert landeten überraschenderweise die Tweets der Lufthansa, Google folgt erst auf Platz zwei, Otto auf Platz drei. Die deutsche Bahn, ebenfalls ein Personentransportunternehmen, folgt erst auf Rang neun, Microsoft nimmt die vierte Stelle der Relevanz-Rangliste ein.
Laut Harald Summa vom eco, sei Twitter in Deutschland der am meisten von Unternehmen genutzte Social-Media-Kanal und im Kern eigentlich ein Dialogmedium: Viele Unternehmen, wie die Spitzenreiter Lufthansa und Google, verzichten allerdings größtenteils auf den Dialogaspekt und nutzen Twitter hauptsächlich als Verlautbarungsorgan für 140-Zeichen-Pressemitteilungen. Obwohl dies dem ursprünglichen Sinn nicht gerecht wird, scheint diese Strategie dennoch aufzugehen. Den Dialogweg hingegen geht Otto: Das im Relevanz-Ranking an dritter Stelle platzierte Versandhaus antwortet am meisten auf Kundenfragen; fast neunzig Prozent der Inhalte im Twitter-Account von Otto bestehen aus Antworten auf Fragen von Twitter-Nutzern.
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