16.12.2009 – Banner, Logos, blinkende Bilder: Display-Werbung ist zu einem der wichtigsten Werbekanäle geworden. Deutschland erreicht jedoch noch nicht höchstes Niveau.
Banner, Logos, blinkende Bilder: Display-Werbung ist zu einem der wichtigsten Werbekanäle geworden. Deutschland erreicht jedoch noch nicht höchstes Niveau.
Laut wurde in Deutschland allein im September 50 Milliarden Mal Anzeigenwerbungen auf die Bildschirme gerufen. Dabei offenbart sich ein relativ homogenes Bild der Marktanteile in einem stark diversifizierten Markt. In der Liste der erfolgreichsten Herausgeber vereinen selbst die beiden stärksten Vertreter auf Rang eins und zwei nur jeweils 3,9 Prozent aller generierten, also aufgerufenen Werbebotschaften auf sich. Mit rund 1,98 Milliarden dieser sogenannten Impressions liegt dabei die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck knapp an erster Stelle, gefolgt von der Deutschen Telekom mit 1,94 Milliarden. Rang Drei belegt jappy.de mit 3,6 Prozent Anteil an allen aufgerufenen Display-Werbebannern, wobei United-Internet-Webseiten mit 3,4 Prozent sowie Google Sites mit 3,3 Prozent nur knapp dahinter liegen.
Dass sich die Publisher Stoßstange an Stoßstange aufreihen zeigt, wie hart der noch junge Markt umkämpft ist. Noch zerstückelter indes präsentiert sich der Bereich der Display-Werber. Hier liegt die DTAG an erster Stelle mit einem Marktanteil von gerade einmal 1,1 Prozent und 557 Millionen betrachteten Anzeigen. Es folgen eBay mit 0,9 Prozent Marktanteil und Gameforge-Webseiten mit 0,8 Prozent. Mit den mehr als 50 Milliarden eingeblendeten Anzeigen im September sei die Display-Werbung einer der am schnellsten wachsenden Märkte des Landes, sagte Mike Read von comScore Europe. Obwohl in Deutschland mehr Nutzer im Internet aktiv seien als in allen anderen Ländern Europas, habe der deutsche Markt in diesem Segment noch lange nicht das gleiche Volumen, wie beispielsweise in Frankreich oder Großbritannien. Das Vertrauen in dieses Medium müsse weiterhin gestärkt werden, um das Niveau an die anderen großen Nationen anzupassen.
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