Neue W3B-Studie abgeschlossen

01.12.2000 – Mit der elften Ausgabe der W3B-Nutzer Analyse bestätigen die Hamburger Forscher die sich schon länger abzeichnenden Entwicklungen.

Mit der elften Ausgabe der W3B-Nutzer Analyse bestätigen die Hamburger Forscher die sich schon länger abzeichnenden Entwicklungen.

So steigt etwa die Zahl der Internet-nutzenden Frauen kontinuierlich weiter. Besonders deutlich aufgeholt haben die Online-Nutzerinnen in jüngeren Altersgruppen. Auch insgesamt ist die Alterpyramide im Vergleich zur ersten W3B-Umfrage im Jahre 1995 flacher geworden. Mittlerweile ist sogar die früher stärkste Gruppe der 20 bis 29-jährigen von den 30- bis 40-jährigen überholt worden.

Wie feststellt, verfügen die meisten deutschsprachigen Internet-Nutzer heute über mehrere Zugangswege zum Internet. Knapp die Hälfte der Online-Anwender wählt sich nach wie vor über einen privat abonnierten Online-Dienst (z. B. AOL oder T-Online) in das Internet ein. Die prozentuale Bedeutung der Internet-Einwahlmöglichkeiten über Schulen und Universitäten nimmt hingegen im Zeitverlauf rapide ab. Die Internet-by-Call-Anbieter haben inzwischen ihren festen Platz erobert. Erstmalig mit erhoben wurde die Nutzung einer Flatrate – mit 15,4% stellt sie inzwischen eine wichtige Alternative zum "klassischen" Internet-Zugang dar.

Auch das Interesse am Online-Shopping wächst weiter: Fast 2/3 der Internet-Nutzer planen in den nächsten 6 Monaten einen Einkauf im Internet. Dieser Wert wuchs in der Vergangenheit jährlich um ca. 10% an. Während früher etwa 31,5 % der Internet-Nutzer den Online-Einkauf ablehnten, sind es nun nur noch 3,2%.

 


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