01.12.2008 – Wenn ein kostenfreier Zugriff auf hochwertige Online-Inhalte nur über Werbung oder die Preisgabe persönlicher Daten möglich ist, akzeptieren dies weitaus mehr Nutzer als gedacht. Marketer sollten reagieren.
Wenn ein kostenfreier Zugriff auf hochwertige Online-Inhalte nur über Werbung oder die Preisgabe persönlicher Daten möglich ist, akzeptieren dies weitaus mehr Nutzer als gedacht. Marketer sollten reagieren.
Einer internationalen zufolge sind weitaus mehr Nutzer bereit, für kostenlose Inhalte, Software oder Dienstleistungen ihre persönlichen Daten anzugeben als landläufig angenommen: Etwa 60 Prozent der Befragten aus Australien, Deutschland, Indien, Japan, Großbritannien und den USA waren hierzu bereit. Jüngere Nutzer waren dabei aufgeschlossener als ältere Nutzer ab 40. Für Anbieter von nutzerbezahlten Inhalten wie beispielsweise Pay-TV hat dies drastische Konsequenzen – immer mehr Nutzer sehen nicht mehr ein, warum sie für Online-Videos, mobile Inhalte oder Fernsehsender Geld bezahlen sollten.
Durch den Aufstieg des Web 2.0 sind jetzt Millionen Menschen in der Lage, Inhalte zu erstellen, zu veröffentlichen und zu konsumieren. Werbetreibende müssten auf diese Entwicklung reagieren und in Erfahrung bringen, wie sie ihre Konsumenten in dieser weit aufgefächerten Medienlandschaft erreichen können, so IBM-Analyst Dick Anderson. 76 Prozent der weltweiten Internet-Nutzer haben bereits Online-Videos auf ihrem PC angeschaut, 32 Prozent haben dies auch schon auf dem Handy getan. 45 Prozent der Nutzer nutzen Online-Video mittlerweile regelmäßig – von diesen wiederum gaben 36 Prozent an, im Ausgleich dafür deutlich weniger fernzusehen. Sowohl für PC- als auch mobile Video-Inhalte möchten 70 Prozent der Nutzer dabei kein zusätzliches Geld ausgeben. Die Akzeptanz für mobile Inhalte ist in Deutschland, Japan und Indien am größten dies schließt den mobilen Datentransfer und mobile Multimediainhalte mit ein.
Zusätzliche Erkenntnisse der Studie zeigen die Fülle der modernen Multimedia-Nutzungsmöglichkeiten auf: Nutzer in der Altersgruppe von 13 bis 24 Jahren besitzen durchschnittlich vier bis fünf Multimedia-Geräte; zumeist sind dies iPods, Spielkonsolen, (HDTV-) Fernseher und mobile Spielkonsolen. Frühanwender, welche neue Entwicklungen sofort nach ihrer Markteinführung kaufen, haben sogar sieben bis acht Multmedia-Geräte; hier addieren sich zur obenstehenden Liste noch internetfähige Mobiltelefone, Blackberrys und Digitale Videorecorder hinzu. Interaktion zwischen den Geräten ist dabei ausdrücklich erwünscht – immer mehr Nutzer sind daran interessiert, dieselben Inhalte auf mehreren Plattformen nutzen zu können.
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