03.12.2001 – Trotz Dotcom-Pleiten und Weltwirtschafts-Misere: In Großbritannien kaufen inzwischen mehr Menschen online ein als jemals zuvor.
Trotz Dotcom-Pleiten und Weltwirtschafts-Misere: In Großbritannien kaufen inzwischen mehr Menschen online ein als jemals zuvor.
So kletterte der Online-Markt laut einer Studie von ohne Berücksichtigung von Reiseanbietern und Ticketshops 2001 um satte 142 Prozent nach oben und wird demnach in diesem Jahr etwa 3,26 Milliarden britische Pfund erreichen. Auch wenn diese Summe gerade einmal 1,5 Prozent der gesamten Verkaufserlöse britischer Einzelhändler ausmacht, ein doch sehr beachtlicher Wert. Ein ähnlich rasanter Anstieg wird in Bezug auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft erwartet: So erwarten die Analysten für den Zeitraum November-Dezember Umsätze in einer Größenordnung von 815 Millionen britischer Pfund und damit eine Zunahme um 147 Prozent.
Maßgeblichen Anteil an diesen Zahlen hat der zunehmende Markteintritt neuer Kundengruppen: So hat nicht nur der Anteil shoppender Frauen im Internet zugenommen, sondern auch die Zahl der über 55 jährigen Surfer. Die so genannten "silver surfer" entsprechen mit einem Anteil von 15 Prozent in etwa der Gruppe der 15-24 Jährigen, lassen aber mehr als doppelt so viel Geld in den virtuellen Kassen der Online-Händler.
Insgesamt gehen die Marktforscher inzwischen von etwa 8,2 Millionen Online-Käufern in Großbritannien aus. Das bedeutet: Jeder 6. Erwachsene kauft jenseits des Ärmelkanals inzwischen online ein.
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