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03.12.2007 – Kleine und mittelgroße Stätde und Gemeinden in die Telekommunikations-Struktur einbinden, möchte ein 2006 gestarteter Wettbewerb. Ergeben hat sich jedoch ein Netzwerk städtischer Ideen.

Kleine und mittelgroße Stätde und Gemeinden in die Telekommunikations-Struktur einbinden, möchte ein 2006 gestarteter Wettbewerb. Ergeben hat sich jedoch ein Netzwerk städtischer Ideen.

In Königswinter bei Bonn fiel nun der Startschuss für das . Der Zusammenschluss aus 28 Städten ist aus einem 2006 vom Deutschen Städte- und Gemeindebund in Kooperation mit der Deutschen Telekom ins Leben gerufenen Wettbewerb hervorgegangen. Ziele des Netzwerkes sind es, die in den Wettbewerbsstädten angestoßenen Projekte zur Stadtentwicklung mittels neuer Technologien zu unterstützen und die gewonnenen Erfahrungen untereinander auszutauschen. Eine Jury hatte im Februar dieses Jahres aus 52 Städten und über 1.000 Vorschlägen Friedrichshafen zur Siegerstadt "T-City" gekürt. Seitdem wird dort intensiv an der Umsetzung der Projekte gearbeitet.

Dass der T-City-Wettbewerb nicht nach dem „Winner takes all“-Prinzip enden sollte, sei den Verantwortlichen schon bei der Kür der Siegerstadt im Februar klar gewesen, so das Netzwerk Zukunftsstädte. Dem Kooperationspartner sei es wichtig gewesen, dass die eingereichten Konzepte einen wirklichen Kundennutzen haben und maßgeblich zur Standort- und Lebensqualität der Stadt beitragen. Denn Globalisierung, Demografie und Haushaltskonsolidierung seien die drei großen Herausforderungen, vor denen die Städte und Gemeinden in den nächsten Jahren stehen. Diese Entwicklung verlange nach neuen Kooperationsformen zwischen Verwaltungen, Bürgern und Wirtschaft sowie nach einem aktiven Veränderungs-Management. Das Netzwerk solle Beispiele aufzeigen, wie Kommunen die Lebensqualität verbessern und die Standortattraktivität erhöhen können, so Dr. Gerd Landsberg vom Städte- und Gemeindebund.

Eine Reihe wegweisender Ansätze gebe es bereits jetzt in jeder Zukunftsstadt zu begutachten, so die Initiatoren: ob nun virtueller Unterricht mittels Videokonferenzen beim Projekt "Unterricht 2.0" in Schwäbisch Hall, die Entwicklung eines 3D-Stadtmodells in Kaiserslautern zur Nutzung in modernen Web-Anwendungen oder die Etablierung einer zentralen "Börse der guten Taten" zur Koordination privater und ehrenamtlicher Tätigkeiten in Coburg – in den Zukunftsstädten soll überall in Deutschland engagiert an der Verwirklichung der im Rahmen des Wettbewerbs entwickelten Projektideen gearbeitet werden.

 


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