Software aus dem Internet: Hohes Risiko?

04.12.2001 – Fast 40 Prozent der KMU in Europa setzen sich aufgrund mangelnder Sorgfalt beim Download von Software aus dem Internet hohen wirtschaftlichen Risiken aus.

Fast 40 Prozent der KMU in Europa setzen sich aufgrund mangelnder Sorgfalt beim Download von Software aus dem Internet hohen wirtschaftlichen Risiken aus.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ashdown Group, die im Auftrag der (BSA) in acht europäischen Ländern durchgeführt wurde. Die Verantwortung, und damit die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen beim Download illegaler Software tragen nämlich die Unternehmensführungen. Von den 2.035 befragten Personen war sich mehr als ein Drittel nicht darüber im Klaren, dass der Download von Software aus dem Internet illegal sein kann.

Im Ländervergleich zeigten sich dabei die Deutschen gut informiert: immerhin 74 Prozent gaben an, sich der Gefahren des illegalen Downloads bewusst zu sein. Damit erreichten sie den zweithöchsten Wert in Europa, nach den Niederlanden mit 88 Prozent. Mit Unwissenheit glänzten die französischen Befragten: Lediglich 44 Prozent waren informiert. Die deutschen Unternehmen stehen dem Download von Software auch am skeptischsten gegenüber. Lediglich vier Prozent wollen in den nächsten zwölf Monaten Software auf diesem Weg beziehen.

Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa, erläutert: "Immer mehr Leute kaufen oder laden Software für geschäftliche Zwecke aus dem Internet. Wir begrüßen und befürworten diese Entwicklung. Doch während sich die Verantwortlichen in Unternehmen zumeist über legale Vorgehensweisen im Klaren sind, sind dies ihre Angestellten oftmals nicht." Gerade der Arbeitgeber müsse deshalb für klare firmeninterne Richtlinien bezüglich Softwarenutzung im Unternehmen sorgen.

 


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