Risiken auch nach innen bekämpfen

04.12.2007 – Viele Unternehmen sind nicht besonders interessiert an der Sicherung eigener Daten vor Zugriffen. Das führt zu einer Spaltung, die Experten bemängeln.

Viele Unternehmen sind nicht besonders interessiert an der Sicherung eigener Daten vor Zugriffen. Das führt zu einer Spaltung, die Experten bemängeln.

Schutz vor Datendiebstahl ist nicht im breiten Fokus der Unternehmen in Deutschland. Nach einer Erhebung der Sicherheitsfirma will sich 2008 zwar jede zweite Firma verstärkt der internen Datensicherheit widmen, allerdings weisen lediglich 27 Prozent diesem Thema eine hohe Priorität zu. Die andere Hälfte der Unternehmen betrachtet es nicht als vordergründig.

Entsprechend auch die Budgetierung für die Sicherheit: Vier von zehn Unternehmen wollen 2008 ihre Ausgaben für Maßnahmen zur internen IT-Sicherheit nicht steigern. Lediglich jeder dritte befragte IT-Verantwortliche hat in jedem Fall vor, dafür mehr Geld als bisher einzusetzen. Diese Unternehmen wollen den Schutz vor internem Datenmissbrauch typischerweise mit sehr deutlichen Investitionsanstrengungen vollziehen. Ein Viertel möchte die Ausgaben verdoppeln; bei etwa zwölf Prozent liegt die Steigerungsrate höher.

Dass eine Minderheit sich für diese Problematik interessiere und auch handle, führe, nach Meinung Udo Kalinnas von Comco, zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Ein Teil der Unternehmen habe die Sicherheitsrisiken im Griff, während sich die anderen Firmen großen Gefahren aussetzten.

 


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