E-Consulting: die Kunden werden kritischer

05.12.2000 – Mit zunehmendem internen Wissen über die Chancen und Risiken des E-Business steigen auch die Ansprüche der Unternehmen an ihre Berater.

Mit zunehmendem internen Wissen über die Chancen und Risiken des E-Business steigen auch die Ansprüche der Unternehmen an ihre Berater.

Die Anforderungen des Marktes ändern sich: neue Themen erfordern neue Kompetenzen. "Talk business not bubbles" ist dementsprechend die Empfehlung, die die Experten von (früher Forit) in ihrer Studie "Die Zukunft des E-Consulting" den Beratern geben. Dabei geht es um einen boomenden Markt, innerhalb der nächsten fünf Jahre soll er sich mehr als verdreifachen.

Allerdings wird es besonders für die sogenannten E-Commerce Integratoren schwer werden, sich zu behaupten. Diese Beratungsunternehmen, die zumeist aus dem Bereich Webdesign stammen, und sich nun als One-Stop-Shopanbieter für die gesamten E-Commerce Beratungsdienstleistungen positionieren möchten, brauchen einen langen Atem und großen Kapitalaufwand. Die Rentabilitätsprobleme und zahlreichen Pleiten von Start-ups drosseln laut Forrester das Marktwachstum für Internet-Agenturen.

Darüber hinaus belegt die Befragung, dass gerade die Schwergewichte der Old-Economy bei der Vergabe von Beratungsaufträgen im E-Commerce spezialisierte Unternehmen bevorzugen. Sie vergeben IT-Consulting Aufträge am liebsten an die besten Marktteilnehmer im jeweiligen Segment der Wertschöpfungskette. Auch die E-Commerce Integratoren sollten sich vor diesem Hintergrund auf ein Geschäftsfeld spezialisieren.

 


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