05.12.2007 – Allgegenwärtige Vernetzung und eine starke Zunahme von User-Generated-Content sollen die baldige Mediennutzung bestimmen. Vier zentrale Trends könnten dabei zukunftsweisend sein.
Allgegenwärtige Vernetzung und eine starke Zunahme von User-Generated-Content sollen die baldige Mediennutzung bestimmen. Vier zentrale Trends könnten dabei zukunftsweisend sein.
Wenn es nach einer aktuellen Studie des Handyherstellers geht, werden in fünf Jahren bis zu 25 Prozent aller genutzten Unterhaltungsangebote nicht mehr von traditionellen Medien stammen, sondern von den Verbrauchern selbst erschaffen und aufbereitet. Diese Inhalte zirkulieren dann innerhalb von Freundes – und Bekanntenkreisen, und werden dabei immer weiter modifiziert – soweit die These. Basis dieser Studie ist die Befragung von 9.000 Verbrauchern zwischen 16 und 35 Jahren aus 17 Ländern. Alle Befragten im Alter von 16 bis 35 Jahren weisen dabei eine Affinität zur aktuellen technischen Entwicklung auf und verfügen über mindestens ein Mobiltelefon.
Nokia hat dabei vier zentrale Trends ausgemacht: Immersive-Living, Geek-Culture, G-Tech und Localism. Als Immersive-Living wird demnach die Verbreitung von Lebensstilen, bei denen die Grenzen zwischen On- und Offline-Realität verschwimmen, bezeichnet. Unterhaltung werde dabei nicht länger segmentiert sein. Die Menschen werden nicht nur überall Zugang haben, sondern auch Möglichkeiten, selber gestaltend Einfluss zu nehmen. Geek-Culture hingegen zeige das wachsende Verlangen der Verbraucher nach anspruchsvoller Unterhaltung – die Grenzen zwischen Kommerz und Kreativität verschwimmen. In Asien ist G-Tech bereits ein wichtiger sozialer Faktor, der sich auf geschlechtsspezifische Merkmale von Angeboten bezieht und der auch in Europa als zukunftsträchtig prognostiziert wird. Gemeint sind Eigenschaften wie Gemeinsinn, demokratische Elemente, Emotion und Individualismus Sie gelten als vornehmlich weiblich und werden die Unterhaltungsformen der Zukunft entscheidend prägen, erklärt die Studie. Und auch der lokale Bezug wird immer wichtiger. Die Verbraucher wollten mehr Angebote aus der eigenen Region, Angebote mit eindeutig lokalem Charakter, in denen sie sich und ihre Lebenswirklichkeit wiedererkennen können.
Die Ergebnisse ließen erkennen, dass künftig noch viel mehr Unterhaltungsformen in dieser Art geschaffen werden, so Mark Selby von Nokia. Die dahinter stehende Motivation sei nachvollziehbar: die vornehmlich jugendlichen Menschen wollten sich Angebote nicht nur einfach vorsetzen lassen, sondern eigene Inhalte erschaffen und mit anderen teilen. Diese Inhalte werden wiederum von Dritten aufgegriffen, nach dem Remix-Prinzip neu aufbereitet und abermals weitergegeben. So entstehe eine Verbreitungsform in Gestalt konzentrischer Kreise.
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