E-Shopper beflügeln Offline-Handel

06.12.2000 – Vor allem der klassische Handel profitiert im diesjährigen Weihnachtsgeschäft von den gestiegenen Online-Nutzerzahlen in Europa.

Vor allem der klassische Handel profitiert im diesjährigen Weihnachtsgeschäft von den gestiegenen Online-Nutzerzahlen in Europa.

Dies ist das Kernergebnis einer neuen Untersuchung von . Demnach werden sich zwar im Laufe der Weihnachtszeit viele Surfer im Internet informieren, gekauft wird jedoch noch immer im realen Handel. Dieser profitiert laut Jupiter mit 7,5 Milliarden Euro vom Schaufensterbummel im Internet.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Internet die Offline-Ausgaben stärker beeinflusst als die Online-Ausgaben. Während 25 Prozent der 80 Millionen Surfer in Europa im Internet einkaufen werden, werden 36 Prozent dieser Personen das Internet im November und Dezember nutzen, um nach Geschenken zu stöbern. Ihre Einkäufe werden diese 31 Millionen Einkaufsbummler jedoch in realen Geschäften tätigen.

Dennoch dürfen sich die europäischen Online-Händler auf Weihnachtsumsätze von 1,7 Milliarden Euro freuen, was in etwa 32 Prozent der gesamten Online-Einkäufe für das Jahr 2000 ausmacht. Dabei werden Briten und Deutsche zur Weihnachtszeit am meisten online einkaufen. Jupiter geht davon aus, dass in Großbritannien 591 Millionen Euro und in Deutschland 490 Millionen Euro umgesetzt werden. Dagegen fallen die Weihnachtsumsätze der französischen Online-Händler mit 106 Millionen Euro eher bescheiden aus.

Nick Jones, Senior Analyst von Jupiter, bemängelt beim traditionellen Handel indes die fehlende Integration von Website und realen Geschäft in wichtigen Bereichen. So ist es für Konsumenten oft nicht möglich, ein Produkt online auszuwählen und zu prüfen, ob es im Laden nebenan verfügbar ist. Darüber hinaus sind die Rückgaberechte für online gekaufte Produkte meistens noch auf das Web beschränkt.

 


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