Kleine Firmen setzen auf Bekanntheitsgrad

06.12.2000 – Für kleine Firmen in den USA ist weniger der elektronische Handel, als viel mehr die Steigerung des Bekanntheitsgrades die Hauptmotivation für die eigene Website.

Für kleine Firmen in den USA ist weniger der elektronische Handel, als viel mehr die Steigerung des Bekanntheitsgrades die Hauptmotivation für die eigene Website.

Eine Untersuchung von 800 kleinen US-Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern im Auftrag von kommt sogar zu dem Ergebnis, dass die Zahl neuer E-Commerce-Sites von kleinen Firmen im Jahr 2000 um 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Dagegen hat sich im gleichen Zeitraum die Anzahl der Websites, die nur reine Werbezwecke erfüllen sollen, um stolze 123 Prozent erhöht.

Diese aktuelle Entwicklung wertet Verizon als Bestätigung neuer Studienergebnisse, die den surfenden Konsumenten als “Window-Shopper“ identifizieren, der das Internet als Schaufenster für die Informationsbeschaffung nutzt, anschließend dann aber beim Händler vor Ort einkauft. So behauptet in diesem Zusammenhang dann auch eine Mehrheit (55 Prozent) der kleinen Unternehmen, dass sich ihre Online-Präsenz trotz des fehlenden Direkt-Verkaufs von Produkten über den höheren Zulauf in den Geschäften finanziell bereits selbst trägt. Darüber hinaus schreiben 65 Prozent der Firmen dem Internet eine wichtige Rolle für die zukünftige Geschäftstätigkeit zu.

Insgesamt kommt Verizon zu dem Ergebnis, dass kleine Firmen nur langsam das Internet erschließen, so hätten erst 27 Prozent der befragten Firmen eine eigene Website. Mit der zukünftig leichteren Nutzbarkeit von E-Commerce-Anwendungen und der steigenden Zahl der Nutzer geht Verizon aber auch davon aus, dass kleine Firmen zunehmend in die E-Commerce-Arena einziehen werden.

 


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