06.12.2007 – 2010 soll das Internet die Zeitschriften von Platz drei der wichtigsten Werbeträger abgelöst haben. Erste Sättigungserscheinungen sind jedoch erkennbar.
2010 soll das Internet die Zeitschriften von Platz drei der wichtigsten Werbeträger abgelöst haben. Erste Sättigungserscheinungen sind jedoch erkennbar.
Weltweit werden die Ausgaben für Werbung in 2008 um 6,7 Prozent von 455,12 Mrd. US-Dollar auf 485,57 Mrd. US-Dollar ansteigen. Damit wächst der weltweite Werbemarkt im kommenden Jahr trotz der Kredit-Krise noch stärker als 2007 und zwar um 5,3 Prozent. Dies prognostiziert die Mediengruppe in ihrer aktuellen Studie Advertising Expenditure Forecast. Nicht überraschend kommt die Prognose, dass sich das Internet weiterhin im Aufwärtstrend befinde. Hier sei mit einem Wachstum der Werbeausgaben von bis zu 69 Prozent zu rechnen. Der Marktanteil des Mediums werde sich damit bis 2010 von derzeit 8,1 Prozent auf 11,5 Prozent erhöhen. Damit würde das Internet nach TV und Tageszeitungen das drittgrößte Werbemedium sein.
Dabei treibt auch der europäische Markt das Wachstum an. Während in Nordamerika nur von einem Anstieg um 40 Prozent zu rechnen ist, soll sich der Markt für Online-Werbung in Europa bis 2010 mit einem Anstieg um 95 Prozent nahezu verdoppeln. Das wären dann 20 Milliarden Werbe-Dollar, die hierzulande in die Internet-Werbung gesteckt würden. Allerdings sei vor allem in Westeuropa der Markt schon relativ gesättigt: Japan, Nordamerika und Westeuropa verzeichnen bei der Werbung in allen Medien nur einstellige jährliche Zuwachsraten. In einigen osteuropäischen Staaten, in Asien und im arabischen Raum werden hohe zweistellige und sogar dreistellige Zuwachsraten prognostiziert.
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