Worst-Nine der Sicherheitsrisiken 2008

07.12.2007 – Die Olympiade 2008 in Peking, Online-Anzeigen und das Web 2.0 stehen ganz oben auf der Liste der Themen, mit denen Surfer im nächsten Jahr in betrügerischer Absicht angelockt werden.

Die Olympiade 2008 in Peking, Online-Anzeigen und das Web 2.0 stehen ganz oben auf der Liste der Themen, mit denen Surfer im nächsten Jahr in betrügerischer Absicht angelockt werden.

Diese Woche haben die Sicherheitsexperten von die neun größten Sicherheitsrisiken für 2008 vorgestellt. Diese Einschätzung ist aus wöchentlichen Analysen von 600 Millionen Websites und 350 Millionen eMails hervorgegangen. Demnach liegen aktuelle Ereignisse von weltweitem Interesse, wie 2008 die Olympiade in Peking, auf einem traurigen ersten Platz. Groß angelegte Denial-of-Service-Angriffe, Phishing und andere Online-Betrügereien könnten sich im Fahrwasser der Großveranstaltung ereignen, befürchten die Spezialisten.

An Web-Trends wie aktuell Web 2.0 wird auch 2008 von Betrügern vermehrt angedockt. Angreifer nutzen die Social-Networks als Einfallstor für ihre Anschläge – besonders im Umfeld von Web 2.0 und der nahezu unüberschaubaren Vielfalt von Online-Anzeigen ist die Zahl unzureichend gesicherter Webseiten in letzter Zeit stark angestiegen. Hacker gehen auch gezielt gegen einzelne Interessensgemeinschaften vor: Verstärkt könnten so auch Tourismus-, Automobil- oder Finanzportale Ziele von Hacker-Angriffen werden. Besucher dieser Webseiten seien durch gezielte Lockangebote besonders leicht zu adressieren. Voice-Spam und VoIP-Phishing werden 2008 zunehmen und in Kombination zu einer ernst zu nehmenden Gefahr, bei der etwa Anwender mit Sprachansagen dazu animiert werden sollen, ihre Kreditkartennummer per Telefon weiterzugeben. Außerdem werden Blogs, Diskussionsforen und Kommentarbereiche auf Webseiten vermehrt benutzt, um URLs mit schadhaften Inhalten zu platzieren, so die Prognose.

Auf technischer Ebene könnten Hacker sich ständig ändernder JavaScripte bedienen, um so Antiviren-Software zu umgehen. Malware werde immer verfeinertere Technologien benutzen und könnte sich so selbst gegenüber der besten Sicherheitssoftware tarnen. Und: Die Verbreitung der Apple-Notebooks und die Popularität des iPhones werde dazu führen, dass auch die Betriebssysteme von Macintosh in Zukunft eher gefährdet sind. Schließlich erwarten die Experten, dass die Zahl der gekaperten Websites erstmals höher liegen wird als die Zahl der eigens neu erstellten bösartigen Webseiten.

 


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